Auf gesundes Olivenöl achten

Wenn es ans Kochen geht, dann fällt der Griff ins Bio Regal nicht schwer: Nach ökologischen und nachhaltigen Gesichtspunkten angebautes Gemüse sind den konventionell hergestellten Verwandten in Punkto Verträglichkeit überlegen. Außerdem schmeckt es auch ganz einfach besser. Doch gehört ja nicht nur Gemüse zum Leben dazu, sondern auch anderes, wie Fleisch (außer vielleicht bei Vegetariern). Möchte man sich aber etwas in der Pfanne machen, gehört auch Öl dazu. Über dieses macht man sich in aller Regel wenig Gedanken, aber man sollte sich vergegenwärtigen, dass auch dieses auf Pflanzen hergestellt wird, wie beispielsweise Oliven, Sonnenblumen oder Raps. Auch hier wird sehr stark zwischen konventionellem und ökologisch einwandfreiem Anbau unterschieden, so dass man auch beim Öl auf das Prädikat Bio achten sollte. Bio Olivenöl weist gegenüber „normalem“ Olivenöl einige entscheidende Vorteile auf. Dies gilt insbesondere dann, wenn man das qualitativ hochwertigere und daher teurere kaltgepresste Öl bevorzugt, in dem noch die meisten Vitamine und Geschmacksstoffe der Oliven enthalten sind. Im Gegensatz zum raffinierten Öl kann es beim kaltgepressten Öl leicht passieren, dass sich im ÖL einige Schadstoffe verbergen, da bei der Herstellung keine Wärme zugeführt wird. Hier sticht natürlich dann die Bio Qualität heraus, bei der auf Pestizide und sonstiges verzichtet wird. Dadurch sinkt die Schadstoffbelastung stark und man kann ´mit wesentlich besserem Gewissen zum gesunden, kaltgepressten Öl greifen. Wermutstropfen ist einzig, dass das kaltgepresste Öl sich nicht so lange hält, wie das raffinierte Öl. Doch wenn man es zügig verbraucht, dann stellt dies kein wirkliches Problem dar.