Die Schattenseite der Schokolade

„Süßes oder Saures“ raunt es einmal im Jahr hinter geisterhaften Masken hervor, wenn man die Tür öffnet. Leider sind nicht immer Gummitiere, Schokolade oder andere Süßigkeiten im Haus.

Kinder (und nicht nur die) lieben Süßigkeiten. Produkte aus Schokolade stehen ganz besonders hoch im Kurs. Doch Süßigkeiten wie Schokolade, Haribo und Co sollten nur in Maßen konsumiert werden. Nicht nur Übergewicht, auch Mangel an wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen können die Folge sein eines übermäßigen Verzehrs an Süßigkeiten.

Kinder sind eine wichtige Zielgruppe für die Süsswarenindustrie. Das sieht man an der Vielfalt der Angebote für Kinder. Denken Sie doch mal an Kinder Schokolade, Überaschungseier mit kingerechten Überraschungen, Spielerfotos im Schokoriegel. Aber auch die bunten Verpackungen von Süßigkeiten ziehen Kinderaugen und -hände magisch an. Häufig sind Süßigkeiten in Supermärkten an den Stellen aufgebaut, wo sich Kunden lange aufhalten. Typischerweise direkt kurz vor der Kasse.

Das Pausenbrot landet im Mülleimer und vom Taschengeld gibt’s Schokolade

Insbesondere für Kinder ist es wichtig, dass ein großer Anteil des Energiebedarfs durch Lebensmittel gedeckt wird, die wichtige Nährstoffe (Vitamine, Mineralstoffe, Eiweiß) enthalten. Der Körper von Kindern ist noch nicht ausgewachsen und noch nicht vollständig entwickelt. Daher sollten Eltern versuchen, ihre Kinder zu einem maßvollen Konsum von Süßigkeiten zu erziehen.

Der kindgerechte Süßigkeitenschrank: Schokolade raus und natürlich gesüßte Produkte rein

Ein gutes Vorbild zu sein ist der erste Schritt. Andernfalls fühlen sich Kinder ungerecht behandelt und wollen erst recht haben was ihnen (angeblich in rauen Mengen) zusteht. Wenn keine Süßigkeiten zu Hause sind, denken Kinder (und Eltern) seltener daran, dass sie jetzt gerade gerne etwas Süßes essen würden.

Schokolade zu naschen oder Süßigkeiten zu essen, sollte allerdings auch nicht tabuisiert werden.

Eine gute Alternative könnte es sein, Kindern natürliche Süßen wie Bio-Lakritz, Bananenchips und Vollkornkekse oder mehr Obst anzubieten. Die Produktpalette von Haribo könnte durch Gummibärchen ersetzt werden, die aus pflanzlicher Gelantine (bspw. Agar-agar) und möglichst mit natürlichen Süßstoffen hergestellt wurden.

Nach einer Weile gewöhnt sich der Gaumen an die andere Süße und bevorzugt sie sogar.