Welche Fischarten werden am häufigsten gekocht?

Die beliebtesten Fischprodukte in der Bundesrepublik sind Tiefkühlfisch, Konserven und Marinaden, gefolgt von Krebs- und Weichtieren, Frischfisch und geräuchertem Fisch. Salzwasserfische wurden eindeutig am häufigsten konsumiert.

Fisch kochen läuft in den meisten Fällen auf den Konsum von Alaska-Seelachs, Hering, Lachs, Thunfisch und Pangasius hinaus. Diese fünf Fischarten werden in zwei von drei Fischgerichten gebraten, sie decken rund 66 Prozent des Fischverbrauches ab. Fisch kochen oder braten bedeutet, dass man den Fisch zunächst irgendwo kaufen muss. Doch woran ist frischer Fisch zu erkennen?

 

Woran erkennt man frischen Fisch?

Am einfachsten erkennen Sie die Frische bei Fisch, der im Stück verkauft wird, wenn Sie ihm in die Augen schauen. Diese sollten nicht trüb oder blutunterlaufen, sondern klar sein. Wenn Sie leicht mit dem Finger auf den Fisch drücken, sollte er zwar nachgeben aber nach dem Loslassen auch wieder in die ursprüngliche Form zurück finden. Weitere Merkmale von Frische sind glänzende Schuppen und rote Kiemen. Fischgeruch ist kein gutes Zeichen.

 

Fisch in Sushi-Qualität

Die wichtigste Zutat für Sushi ist Reis. Neben Reis benötigt man noch Essig, Seetang und nach Geschmack Sesam, Ingwer, Meerretich. Als Sushi Fisch eignen sich besonders die folgenden Fischarten, sofern sie frisch genug sind:

 

Besonders gut geeignet als Sushi Fisch ist sehr fetter Thunfisch, wegen seines intensiven Geschmackes. Auch Lachs eignet sich als Sushi Fisch und wird auch in roher Form zu Sushi verarbeitet. Die Färbung ist hellrot bis orange und der Geschmack ist leicht süßlich. Makrele ist ein sehr öliger und fetthaltiger Fisch ebenfalls einen sehr intensiven Geschmack.

 

Andere Sushi Fische sind Gelbschwanz, Seebarsch, Seebrasse, Aal und Seeaal. Aal wird immer erst gebraten und dann mariniert. Auch Meeresfrüchte können Zutaten für Sushi sein. Am bekanntesten sind Kalmar, Kraken, Krebse, Garnelen, Seeigel- und Lachsrogen.