Biowein aus Deutschland

Zu einem guten Essen darf auch ein ebenso guter Wein nicht fehlen. Die wichtigste Regel lautet: Rotwein zu Speisen mit starkem Eigengeschmack, wie etwa Wild. Weißen hingegen zu Speisen mit eher feinem Geschmack, den der schwere Rotwein überdecken würde. So weit so gut. Doch wie den richtigen Wein finden? Auch dort gibt es ja nicht nur Qualitäts- und Preisunterschiede, sondern noch vieles mehr, was es zu beachten gilt.

Es kommt nicht nur auf den Geschmack an, sondern immer mehr entwickeln sich auch ökologische Kriterien im Anbau des Weines zu einem Argument, das die Käufer überzeugt. Anders als bei konventionellem Weinbau wird bei ökologischem Weinbau noch konsequenter darauf geachtet, die Biodiversität der Böden zu erhalten und nachhaltig zu wirtschaften. Das heißt, dass die Reben nicht einsam auf dem Boden stehen, sondern rund herum noch andere Pflanzen wachsen, wie beispielsweise Gelbklee oder Hafer. Hinzu kommt der Verzicht auf künstliche Dünger und natürlich Insektizide und Fungizide. So wird die Umwelt geschont. Übrigens kommen viele Bioweine aus Deutschland, wo sich der ökologische Anbau von Weinen schon in den 1980er Jahren etabliert hat.

Ganz grundsätzlich lässt sich natürlich nicht sagen, dass ein Biowein immer besser schmeckt als ein konventionell hergestellter. Dies liegt schon in der Tatsache begründet, dass Geschmäcker nun einmal verschieden sind. Dabei muss jedoch berücksichtigt werden, dass auch das Gewissen gewissermaßen mittrinkt. Indem ein Biowein gekauft wird, in dessen Herstellung strikt auf die Einhaltung ökologischer Kriterien geachtet wird, kann man seinen Beitrag zur Erhaltung der Biodiversität leisten. Verschiedene Verbandslabels erleichtern die Suche nach dem richtigen Wein, ob im Laden oder aber im Internet.