Kann Pizza gesund sein?

Fast Food ist für viele Deutsche eine der beliebtesten Möglichkeiten, um den schnellen Hunger zu stillen. Egal ob Fritten, Burger oder Döner, diese und viele weitere Gerichte sind mit die Favoriten der Deutschen. Fast Food hat einen vergleichsweise schlechten Ruf. Vor allem ungesund und fettig ist das Fast Food meist. Wenn man Fast Food Liebhaber ist und nicht darauf verzichten möchte, dann kann man sich die Frage stellen, ob dies nicht gesünder geht. Immer mehr Fast Food Ketten erkennen diesen Trend. So bietet beispielsweise Subway vergleichsweise „gesunde“ Sandwiches an. Dies ist für den Alltag eine schöne Alternative. Ab und zu möchte man aber auch selbst etwas kochen. Wenn man beispielsweise eine Pizza selbst macht, dann verwendet man häufig die Standardzutaten. Mehl, Öl, Hefe, Wasser, Käse, Tomatensauce, Oregano und beliebiger Belag. Dabei ist der Belag häufig fettige Salami, Speck oder ähnliche Dinge. Wenn man so eine Pizza kreiert, dann schlägt dies schnell auf die Hüften. Doch dies muss nicht so sein. Man kann auch eine Pizza mit gesunden Biozutaten anfertigen, die nicht nur aus Lebensmittelgesichtspunkten hochwertiger sondern auch noch gesünder ist.

Die richtigen Zutaten machen den Unterschied

Wenn man dieses Ziel verfolgt dann ist es wichtig, dass man auf die Qualität der Zutaten achtet. Man sollte nach Möglichkeit ausschließlich Biolebensmittel kaufen. Für den Teig sollte man nicht nur das reguläre 405er Mehl verwenden. Eine Mischung aus Mehl und Vollkornmehl sorgt dafür, dass der Boden mit längerkettigen Kohlenhydraten ausgestattet ist. Dadurch ist man länger satt und der Blutzuckerspiegel bleibt besser im Einklang. Dies verhindert das allzu schnelle Ansetzen am Körper. Bei der Wahl des Belages sollte man darauf achten, dass man möglichst magere Zutaten wählt. Man sollte nicht allzu viel vom Bio-Käse verwenden, weil Käse relativ viel tierische Fette enthält. Biohühnerbrust, Biothunfisch oder Biorinderstreifen sind dabei ideal um einen wunderbaren Belag zu liefern. Damit die Pizza schmackhaft ist, ist es sinnvoll im Falle von Rind und Huhn vorher eine Marinade mit Biokräutern anzufertigen. In dieser Marinade sollte das Fleisch ein wenig ruhen, damit es Geschmack durch die Kräuter aufnehmen kann. Biothunfisch kann direkt ohne Bedenken aus der Dose auf die Pizza gepackt werden. Durch die drei beschriebenen Zutaten bekommt man nicht nur hochwertige Biolebensmittel, sondern hat vor allem auch eine Proteinquelle. Meistens ist die Pizza relativ proteinarm. Dies wird durch die vorgeschlagenen Zutaten behoben. Des Weiteren lohnt sich eine Vielzahl von Gemüsesorten auf die Pizza zu legen. Brokkoli, Paprika, Zwiebeln oder Knoblauch sind sehr schmackhafte, gesunde Gemüse, welche die Qualität der Pizza aus Gesundheitsaspekten aufwerten. Auch bei diesen Lebensmitteln sollte darauf geachtet werden, dass man Biolebensmittel verwendet. Wenn man auf diese Ratschläge achtet dann ist es nicht mehr so einfach zu behaupten, dass eine Pizza Fast Food ist. Solch eine Pizza besitzt eine Mischung aus kurz-, mittel- und langfristigen Kohlehydraten, relativ viele Proteine aufgrund des Belags sowie gesunde Fette durch das Verwenden von gesundem Olivenöl im Teig. All diese Aspekte machen die Pizza sogar zu einem richtig gesunden Essen.