Ein besseres Gefühl dank Biolebensmittel

Für uns Menschen ist das Wohlbefinden essentiell, um Glück im Leben zu finden. Wenn man sich häufig unwohl fühlt, kann dies viele Gründe haben. Neben persönlichen Problemen und Krankheiten kann aber auch ein Unwohlbefinden bezüglich des Zustandes der Menschheit dafür sorgen, dass man unglücklich ist. Dies mag nicht viele Menschen betreffen, aber auch dies kann zu einem Problem werden, welches einen verfolgt. Wenn man sich beispielsweise Gedanken über den Zustand unserer Nahrung macht, dann kann dies zu einem weitreichenden Problem werden. Seit Jahrzehnten arbeitet die Nahrungsindustrie daran, dass unsere Lebensmittel möglichst in großen Mengen und billig verfügbar sind. Dieser Wunsch ist aus Sicht der Konsumenten kein Wunder. In der Vergangenheit haben unsere Großeltern in ihrer Kindheit oder Jugendzeit selten Fleisch gegessen, da das Fleisch relativ teuer war und für Arbeiterfamilien oft nicht bezahlbar war. Fleisch war etwas Besonderes. Heut zu Tage gibt es bei vielen täglich oder spätestens alle zwei Tage Fleisch. Gleichzeitig sind die Mengen, in denen wir Fleisch konsumieren, viel größer als früher. Und trotzdem können wir uns heut zu Tage meist Fleisch leisten. Dies liegt an der Entwicklung der Preise. Fleisch ist im Verhältnis zum heutigen Einkommen viel günstiger geworden. Dadurch kann man mehr konsumieren. Doch dies hat auch seinen Preis. Bei der Aufzucht der Tiere werden alle verfügbaren Mittel verwendet, um möglichst schnell wachsende und größtenteils krankheitsresistente Tiere zu züchten. Um dieses Ziel zu verwirklichen, werden den Tieren Medikamente verabreicht, Antibiotika gegeben und die Tiere auf engstem Raum gehalten, damit sich die Tierhaltung lohnt. Dies ist ein ganz anderes Bild als vor 60 oder gar 80 Jahren. Wenn man dieses Elend nicht mehr ertragen kann, gibt es meist zwei Möglichkeiten. Entweder man verzichtet auf Fleisch und lebt vegetarisch oder gar Vegan oder man entscheidet sich, Fleisch von Tieren zu konsumieren, die ein lebenswürdiges Leben erleben dürfen.

Die letztere Variante ist ein Schritt in Richtung von Biolebensmitteln. Wenn man sich über Biolebensmittel informiert, wird einem schnell klar, dass man mit dem Wunsch nach nicht verseuchtem Fleisch und einer artgerechten Tierhaltung näher kommt. Bei Biofleisch haben die Tiere mehr Freiraum. Gleichzeitig kann man sich mit hoher Wahrscheinlichkeit sicher sein, dass die Tiere und letztendlich das Fleisch nicht mit den bekannten Mitteln aus der regulären Industrie behandelt wurden. Dadurch können auch keine Rückstände im Fleisch der Tiere sein. Bio Tierhaltung ist mehr, wie man es sich eigentlich vorstellt. Diese artgerechte und fairere Haltung hat natürlich ihren Preis. Oft ist Biofleisch mindestens zwei bis drei Mal teurer als die vergleichbare Alternative aus der klassischen Produktion. Wir sollten jedoch bereit sein, diesen Preis zu zahlen. Sollte man deshalb seinen Fleischkonsum drosseln müssen, ist dies wahrscheinlich auch keine schlechte Möglichkeit, um seinem Körper etwas Gutes zu tun. Denn ein übermäßiger Fleischkonsum ist, wie bei so vielen Dingen im Leben, langfristig auch alles andere als gesund. Somit kann man nicht nur den Tieren etwas Gutes tun, sondern kann auch seinem eigenen Wohlbefinden auf die Sprünge helfen. Aus diesem Grund kann man Biolebensmittel und insbesondere Biofleisch jedem empfehlen, der seinen Beitrag zu einer besseren Welt liefern möchte.