Lohnt es sich Biolebensmittel zu kaufen?

Biolebensmittel sind immer häufiger anzufinden. Während es in der Vergangenheit eher ein Nischenprodukt war ist es heut zu Tage in immer mehr Supermärkten und sogar bei Discountern zu finden. Wenn man sich diese Entwicklung anschaut kann durchaus die Frage aufkommen, ob der eigentliche Gedanken von Biolebensmitteln überhaupt noch realisierbar ist. Biolebensmittel sollten ehemals eine Alternative zur großen Industrie darstellen. Einige Menschen waren es Leid Lebensmittel zu verzehren die im Falle von Fleisch mit Medikamenten und Antibiotika sowie im Falle von Gemüse mit Pestiziden getränkt waren. Es war der Wunsch nach dem ursprünglichen und Gesunden, dass die ersten Biolebensmittelproduzenten angetrieben hat. Aus dieser, ehemals kleinen, Bewegung entstand eine richtige Welle. Immer mehr entdeckt vor allem der Mittelstand diese Produkte. Wenn einem dies bewusst wird stellt sich die Frage ob die Standards der Biolebensmittel überhaupt aufrecht gehalten werden können wenn sich auch immer mehr Lebensmittelkonzerne mit dem Angebot dieser Lebensmittel beschäftigen. Insbesondere wenn man sich teilweise den Preisverfall anschaut ist es durchaus fragwürdig ob die Standards von Biolebensmitteln überhaupt gehalten werden können. In diesem Zusammenhang stellt sich auch die Frage ob es sich überhaupt noch lohnt Biolebensmittel zu kaufen wenn Großkonzerne sich einmischen.

Qualität von Biolebensmitteln ist mindestens gleichwertig mit regulären Lebensmitteln

Es gibt sehr viele Studien zu diesem Thema. Wenn man sich einmal die Vielzahl an unterschiedlichen Ansichten anschaut dann kann man durchaus denken, dass etwas nicht stimmen muss. Die meisten Studien kommen jedoch zu dem Schluss, dass Biolebensmittel nicht unbedingt besser sind als reguläre Lebensmittel. Es gibt jedoch auch einige Studien und sogar Warnhinweise auf regulären Lebensmitteln die zu dem Schluss führen, dass gewisse Biolebensmittel einen Vorteil gegenüber regulären Lebensmitteln haben. Ein gutes Beispiel dafür sind Zitronen und Orangen. Wenn man beispielsweise etwas Schönes backen möchte kommt es ab und an vor, dass man die Schale von diesen Früchten benötigt. In den meisten, aktuellen Rezepten steht, dass man Biozitronen bzw. Bioorangen nutzen sollte, weil diese nicht mit einer starken Belastung wie reguläre Zitronen und Orangen versehen sind. Dies sollte einem zu Denken geben. Was noch schlimmer ist, dass auf einigen dieser regulären Zitronen und Orangen ein Schild hängt, an dem steht, dass man nicht die Schale nutzen darf. In was für einer Welt leben wir, dass die Schale von Früchten so gefährlich ist, dass man diese lieber nicht nutzen sollte? Wenn man diese Dinge wahrnimmt dann ist es durchaus verständlich, dass man auf Biolebensmittel zurückgreift. Dasselbe gilt für Fleisch. Es herrschen viel strengere Richtlinien für Biolebensmittel was Medikamente und Antibiotika angeht. Auch in diesem Bereich ist es sinnvoll auf Biolebensmittel zurückzugreifen. Vor allem wenn man Kinder hat sollte man an ihr langfristiges Wohl denken. Lieber ein paar Euro mehr ausgeben und das gesunde Aufwachsen des Kindes garantieren anstatt Lebensmittel zuzubereiten die mit unschönen Mitteln bearbeitet wurden. Somit kann man durchaus behaupten, dass Biolebensmittel eine bessere Wahl darstellen.

Lohnt sich der höhere Preis für Biolebensmittel?

Der Trend in Richtung der Biolebensmittel hat sich in den letzten Jahren verstärkt. Während es vor 10 Jahren noch als Nischen- oder Szenetrend galt Biolebensmittel zu nutzen und zu konsumieren ist es heut zu Tage immer stärker in unserer Gesellschaft angekommen. Jeder Person die sich bisher mit diesem Thema auseinandergesetzt hat wird es aufgefallen sein, dass Biolebensmittel im Vergleich zu klassischen Lebensmitteln im Durchschnitt teurer sind. Viele Menschen greifen aufgrund dieser Tatsache weiterhin zu den „normalen“ Produkten die nicht auf Bio-Basis hergestellt werden. Viele argumentieren, dass Biolebensmittel nur ein Trend sein und keinen wahren Nutzen spenden. Gemäß diesem Gedanken stellt sich die Frage ob Biolebensmittel wirklich besser sind als reguläre Lebensmittel. Im selben Gedankengang wird man sich anschließend die Frage stellen ob oder ob nicht ein höherer Preis für die versprochene, höhere Qualität gerechtfertigt ist.

Zu Beginn steht natürlich die Frage des Nutzens. Viele sagen, dass Biolebensmittel nur aufgrund ihres Labels künstlich teuer gemacht werden. Demgegenüber steht jedoch die Idee der Biobewegung. Wir haben in den letzten Jahrzehnten die Produktion von Lebensmitteln jeglicher Art immer weiter kommerzialisiert. Dabei ging es beinahe nur noch um Profit. Möglichst viel für wenig Geld produzieren. Anschließend wird diese Produktion so billig es geht verkauft, damit man einen möglichst hohen Marktanteil gewinnen kann. Die Gier nach regelmäßigem Fleischverzehr und der Wunsch nach der Verfügbarkeit jeglicher, ehemals sehr teurer, Lebensmittel wie beispielsweise Rinderfilet oder ähnlichem haben diesen Trend unterstützt. Das Ergebnis dieser Vorgehensweise war abzusehen. Mit Hilfe vom Chemie und Medizin wurden beispielsweise die Pflanzen gegen viele Erreger immun gemacht bzw. Tiere wurden schneller dick und dementsprechend schneller schlachtbereit. Zwar wurden wir Menschen mit mehr versorgt, jedoch hat die Qualität gelitten. Rückstände der Pestizide bzw. Medikamente kann man noch heut zu Tage in vielen Lebensmitteln finden. Die Folge: Unter Umständen ist man im Ernstfall gegen gewisse Medikamente immun. Dadurch könnte die eigene Gesundheit gefährdet sein. Auf Basis dieses Problems ist die Biobewegung groß geworden. Das Ziel war es Lebensmittel erneut so zu produzieren, dass es eine Art Ausgleich zwischen Profitgier und Qualität gibt. Das Ergebnis: Lebensmittelzucht bei denen diese Probleme reduziert oder gar komplett umgangen werden. Sicherlich würde diese Zucht länger dauern, dafür hat man jedoch Qualität auf die man sich verlassen kann. Diese Qualität spiegelt sich im Preis wieder. Wenn man sicher sein möchte, dass die Lebensmittel nur in geringem Maße oder gar nicht mit den Problemen belastet sind die man von klassischen Lebensmitteln kennt dann wird man mit Biolebensmitteln die bessere Alternative haben. Der Nachteil ist jedoch, dass man wieder bereit sein muss mehr für Qualität zu zahlen. Entweder man gibt in der Summe mehr Geld aus oder man reduziert den Konsum von beispielsweise teurem Fleisch oder ähnlichem. Letztendlich kann man behaupten, dass wie bei fast allen Dingen im Leben eine höhere Qualität zu einem höheren Preis führt. Dies ist auch bei Biolebensmitteln der Fall. Im Gegensatz zu beispielsweise Kleidung zahlt man hier jedoch einen Großteil des höheren Preises nicht für einen Markennamen sondern für Qualität die das persönliche Leben und das Leben der Pflanzen und Tiere verbessern kann. Es ist dementsprechend eine Win-Win Situation für alle Beteiligten. Die einzigen die im Nachteil sind ist die traditionelle Lebensmittelindustrie. Dementsprechend wird weiterhin schlecht über Biolebensmittel berichtet. Sicherlich sind Biolebensmittel nicht die einzige Wahl aber es bietet eine Alternative die in gewissen Bereichen in der Qualität dominiert und dementsprechend auch einen höheren Preis rechtfertigt.

Das Beste für die Kinder

Wenn man das Glück hat und Eltern ist dann weiß man, dass sich das Leben entscheidend ändert. Wenn man Kinder hat ist die Verantwortung enorm. Man muss dafür sorgen, dass es dem Kind möglichst gut geht. Dies bezieht sich auf alle Lebenssituationen. Wenn man sich einmal Gedanken macht was wir unseren Kindern langfristig aufgrund der Ernährung antun dann sollte man sich schämen. Viele Eltern, insbesondere diejenigen die sich intensiv um ihre Kinder kümmern, sind oft davon überzeugt, dass man den Kindern möglichst jeden Wunsch erfüllen muss. Dies gilt vor allem auch für den Themenbereich der Ernährung. Die meisten Kinder essen fast von Natur aus ungesund. Die Liebe für Pommes, Burger und Fast Food ist bei fast jeder Generation ungebrochen. ALs Eltern möchten wir, dass es unseren Kindern an nichts fehlt und wir stillen diesen Wunsch häufig. Dabei missachten wir jedoch teilweise die langfristigen Folgen dieser Ernährung. Wenn das Kind gerne Chips, Cola, Burger etc. isst dann wird es wahrscheinlich früher oder später übergewichtig werden. Wenn Fast Food zum guten Ton gehört kann dies neben den Hänseleien in der Schule nicht nur psychische sondern auch physische Probleme mit sich bringen. Häufig bleiben diejenigen die übergewichtig in der Kindheit sind ihr Leben lang mehr oder minder übergewichtig. Damit man das Kind nicht in diesen Kreislauf hineinbringt sollte man versuchen Fast Food nicht komplett zu streichen, dafür vermehrt eine gesunde und nahrhafte Alternative auf den Tisch zu bringen. Selbstgemachte Gerichte auf höchstem Niveau im Sinne von Qualität der Zutaten ist dabei das A und O.

Biolebensmittel für „gesundes“ Fast Food

Wenn man schon ab und zu Fast Food macht warum sollte man dann nicht auf die Qualität achten? Es muss nicht ein Burger von einer bekannten Fast Food Kette sein. Stattdessen kann man zu Hause mit der ganzen Familie beispielsweise selbst Burger machen. Dafür eignen sich idealerweise Biolebensmittel. Mit hochqualitativem Rinderhack und frischen Gewürzen kann man die Grundmasse für den Patty machen. Man kann hochwertiges Öl in Maßen zum Anbraten verwenden. Als Basis für den Burger muss es nicht das bekannte, nicht nahrhafte, Burgerbrot sein. Stattdessen kann man ein leicht krosses, innen saftiges Bio Vollkornbrötchen verwenden. Dadurch hat das Kind längere Kohlenhydrate und mehr Nährstoffe im Brötchen. Abgerundet wird dieser Burger durch selbstgemacht Ketchup aus Biozutaten. Insbesondere reife Biotomaten sorgen für einen vollmundigen Geschmack. Mit ein paar Blättern Salat, Tomatenscheiben und Zwiebeln kann man den Burger vollenden. Mit diesem Burger wird man trotzdem das Herz der Kinder gewinnen. Gleichzeitig kann man sich beinahe zu 100% sicher sein, dass dieser Burger viel nahrhafter ist. Gleichzeitig wird das Kind weniger davon essen weil es nicht nur aus kurzkettigen Kohlenhydraten und Fett besteht. Somit ist das Kinder länger satt, isst gesünder und hat gleichzeitig seinen Heißhunger nach Fast Food gestillt. Als Eltern kommen wir so unserer Verantwortung nach und haben trotzdem ein lachendes Kind. Dementsprechend ist dies eine Möglichkeit um ab und zu Fast Food in den Alltag auf einer Art nahrhafter Basis zu integrieren. Somit haben alle Parteien, abgesehen von der Fast Food Industrie, gewonnen.

Ist das Biolebensmittelangebot im Supermarkt ausreichend?

Ein grundlegender Wechsel bei Etwas, dass eine Vielzahl von Personen betrifft beginnt meistens bei einer kleinen Gruppe. In dieser Art und Weise hat auch der Biolebensmitteltrend begonnen. Während in der Vergangenheit vor allem Menschen aus alternativen Lebensrichtungen sich für Biolebensmittel interessiert haben ist die Nachfrage nach entsprechenden Lebensmitteln immer größer geworden. Heut zu Tage sind vor allem immer mehr verantwortungsvolle Eltern zu dem Schluss gekommen, dass ihre Kinder eine gesunde Zukunft haben sollen. Dementsprechend greifen sie lieber etwas tiefer in die Tasche und entscheiden sich für Biolebensmittel statt der traditionell hergestellten Lebensmittel. Wenn immer mehr Menschen auf diesen Trend aufspringen sehen die Konzerne sicherlich nicht zu wie sich ihr Marktanteil bei den Lebensmitteln verringert. Dementsprechend haben immer mehr Supermarktketten sich dafür entschieden auch Biolebensmittel anzubieten. Dinge die es früher nur in kleinen Tante-Emma-Läden haben sich schnell zu Verkaufsschlagern in Reformhäusern entwickeln. Letztendlich haben viele dieser Lebensmittel auch Einzug in die Supermärkte gefunden. Wenn man diese Entwicklung in einer vergleichsweise kurzen Zeit mitverfolgt hat kann man sich die Frage stellen ob dieser Wandel für eine vielfältigere Auswahl im Supermarkt gesorgt hat, ohne dass dabei die Qualität der Bio Lebensmittel in Mitleidenschaft gezogen wurde.

Viele Standardlebensmittel in Bioqualität

Wenn man sich in einem durchschnitt, deutschen Supermarkt umschaut dann wird man bei vielen Supermärkten immer mehr Biolebensmittel im Angebot finden. Viele Supermärkte, vor allem aus dem mittel- und hochpreisigen Bereich, setzen auf Biolebensmittel verstärkt. Egal ob Obst, Gemüse, Fertiggerichte oder Fleisch, für jeden ist etwas dabei. Wenn man nur auf der Suche nach Grundnahrungsmitteln ist dann wird man in den meisten, gut sortierten Supermärkten fündig werden. Dementsprechend kann man schon urteilen, dass sich der Trend durchaus ohne Qualitätsverlust in die großen Supermarktketten durchgesetzt hat. Gleichzeitig kann man jedoch bemängeln, dass es im Bereich von Spezialitäten häufig wenig Auswahl gibt. Wenn man etwas exotischeres möchte oder eine lokale Marke bevorzugt wird man meist im Reformhaus oder gar in absolut unabhängigen Biolebensmittelgeschäften im Durchschnitt besser bedient sein. Wenn man diese beiden Möglichkeiten jedoch kombiniert kann man von den Skaleneffekten der Supermärkte bei Grundnahrungsmitteln sowie vom Spezialangebot der Kleinen seine Vorteile ziehen. Dadurch kann man eine Vielzahl an enorm leckeren Gerichten machen ohne dabei auf viele Lebensmittel verzichten zu müssen. Wenn einem dies bewusst wird ist es viel angenehmer wenn man seinen Kindern ein Essen zubereitet. Die Sicherheit die einem Biolebensmittel geben ist einfach durch kein Geld der Welt zu ersetzen.

Einen gesunden Lebensstil mit Biolebensmitteln unterstreichen

Für immer mehr Menschen haben die letzten Jahre zu einem Lebensstilwechsel geführt. Während man sich in den 90ern, vor allem durch eine Art Amerikanisierung zu ungesünderen Lebensmitteln verleiten hat, ist dieser Trend heut zu Tage gebrochen. Immer mehr Menschen achten auf einen gesunden Lebensstil und möchten damit sich und ihrem Körper etwas Gutes tun. Wenn man zu denjenigen Menschen gehört die diese Meinung teilen denen sei gesagt, dass Biolebensmittel diesen Wandel noch besser unterstreichen. Wenn man sich generell für gesunde Lebensmittel, wie beispielsweise frisches Obst und Gemüse, entscheidet ist dies bereits ein guter Schritt. Wenn man darüber hinaus sich aber auch Biolebensmittel verlässt kann man noch viel mehr erreichen. Wenn man die Biolebensmittelhersteller durch seine Einkäufe, unterstützt kann man vor allem auch für ein schöneres Leben für die Tiere, die auf Basis der Biohaltung gezüchtet werden, sorgen. Dadurch hat man ein viel besseres Gefühl wenn man ein schönes Ei von einem Bio-Huhn isst und weiß, dass es nicht in einer Legebatterie ein nicht lebenswertes Leben verbringen musste. Dabei ist die Ethik allein längst nicht das einzige Argument was für Biolebensmittel spricht.

Transparenz und Gesundheit – mehr Lebensqualität durch Biolebensmittel

Ein weiterer Vorteil von Biolebensmittel ist die viel höhere Transparenz. Im Vergleich zur klassischen Lebensmittelindustrie weiß man bei Biolebensmittel viel genauer woher die Erzeugnisse kommen. Gleichzeitig hat man den Vorteil, dass auf chemische Mittel gegen Ungeziefer oder Medizin bei den Tieren weitgehen verzichtet wird. Sofern so etwas überhaupt eingesetzt wird gibt es viel geringere und vergleichsweise unbedenklichere Mittel als bei der klassischen Lebensmittelindustrie. Diese Qualität hat natürlich Einfluss auf unser Leben. Wenn wir Nahrung aufnehmen, nehmen wir immer einen Rest der, unter Umständen verwendete, Medizin auf die beispielsweise den Tieren verabreicht wurde. Im Zweifelfall kann dies dazu führen, dass man Immun gegen gewisse Medikamente wird. Im schlimmsten Fall kann man bei einem akuten Bedarf an Medizin dagegen immun sein und sogar sterben. Wenn man Kinder hat sollte man dementsprechend noch mehr darüber nachdenken ob nicht nur Biolebensmittel auf den Tisch kommen. Damit kann man das Beste für sich und seine Kinder erreichen. Wenn man möchte, dass man in einer gesünderen, besseren und allgemein ursprünglicheren Welt lebt dann ist der Griff zu Biolebensmitteln Pflicht. Sicherlich hat dieser Wandel seinen Preis. Biolebensmittel sind meist teurer als ihr Gegenpart aber man sollte diesen Preis bereit sein zu zahlen. Immerhin geht es um die Gesundheit und an der Gesundheit sollte man nach Möglichkeit nicht sparen.

Ein gesünderes Leben durch Biolebensmittel?

Es gab in den letzten Jahren viele Diskussionen. Dabei waren vor allem die Themen der Ernährung immer wieder in den Schlagzeilen. Meistens ging es dabei um die Themen Übergewicht der Deutschen bzw. um Lebensmittelskandale. Wenn man diese Themen mit Interesse verfolgt hat kann es gut angehen, dass man an den Punkt angelangt ist an dem man sich die Frage stellt ob die Lebensmittel die man isst überhaupt gesund sind bzw. ob einen diese Lebensmittel gar langfristig krank machen. Wenn diese Gedanken durch den Kopf schwirren dann möchte man sich oft austauschen und Fragen stellen. Dieser Beitrag soll dazu eine kleine Einleitung darstellen.

Der Unterschied zwischen klassischen und Biolebensmitteln

Wenn man sich die Fleischindustrie anschaut dann denkt man zu Beginn als junger, unerfahrener Mensch meist an Rinder die auf grünen Weiden ihr Gras fressen und zum richtigen Zeitpunkt zur Schlachtung kommen. Dieses Bild ist in der klassischen Lebensmittelindustrie jedoch schon seit langem nicht mehr zu sehen. Heut zu Tage zählt die Effizienz. Die Tiere werden eng zusammengepfercht, mit Medikamenten am Leben erhalten und gemästet. Dadurch wird in kurzer Zeit möglichst viel Fleisch produziert. Dieses kann dann zu günstigen Preisen an die Massen verkauft werden. Wenn man jedoch dieses Fleisch, welches teilweise mit Antibiotika behandelt wurde, zu sich nimmt, nimmt man auch Rückstände der Antibiotika auf. Dies kann langfristig zu Immunitäten führen. Diese Immunitäten können soweit gehen, dass man teilweise lebenswichtige Medizin nicht annimmt und die Ärzte einem nicht helfen können. Wenn man sich diesem Risiko nicht aussetzen möchte dann sollte man Biolebensmittel konsumieren. Bei Biolebensmitteln gibt es strikte Vorschriften wie die Tiere gehalten werden dürften. Diese unterscheiden sich stark von der klassischen Haltung. Man kann davon ausgehen, dass die Tiere eine höhere Lebensqualität haben als ihre Artgenossen in der klassischen Lebensmittelindustrie. Dazu kommt, dass die meisten Medikamente und Antibiotika strikt verboten sind. Dadurch kann man sich sicher sein, dass man langfristig nicht immun gegen gewisse Stoffe wird. Hinzu kommt, dass man den Tieren auch ein besseres Leben ermöglicht. Es gibt viele weitere Gründe die für Biolebensmittel sprechen. Dazu muss man jedoch sagen, dass Biolebensmittel meist aufgrund der höheren Qualität und der Sicherheit teurer sind. Diesen Preis sollte man jedoch zahlen wenn man ein gesundes Leben genießen möchte.

Wie Biolebensmittel das Leben verbessern

In den letzten Jahren hat sich bei immer mehr Menschen erneut der Trend zum Ursprung durchgesetzt. Während vor allem in den 90ern eine Hochkultur des Konsums präsent war und Deutschland immer mehr amerikanisiert wurde ist es langsam wieder ruhiger um diesen Trend geworden. Aktuell übernimmt der Wunsch bodenständiger und nachhaltiger zu handeln. Dies gilt beispielsweise nicht nur für das Trennen von Müll sondern vor allem auch für die Ernährung. Wenn man sich auf die Suche nach entsprechender Ernährung macht wird man um Biolebensmittel nicht herumkommen. Biolebensmittel ermöglichen einem diesen Wunsch zu realisieren. Wenn man nur noch Biolebensmittel konsumiert dann wird man sich mit höheren Preisen zufriedengeben müssen. Wenn man die Preise, beispielsweise für Bio Huhn, sieht dann stellt man sich die Frage ob es überhaupt Vorteile gibt. Der Preis von ungefähr 25 Euro pro Kilo im Vergleich zu 5 Euro für klassisch hergestellt Huhn ist schon ein enormer Unterschied. Dafür bietet Bio Huhn jedoch Sicherheit, gerade beim Thema der Antibiotika.

Die Vorteile von Biolebensmitteln

In den letzten Jahren sind sehr viele unterschiedliche Lebensmittelskandale in die Presse gekommen. Auffällig dabei ist, dass es sich mehrheitlich um Probleme mit klassisch hergestellten Produkten handelte. Biolebensmittel waren aus den Schlagzeilen bei Skandalen. In Anbetracht dieser Tatsache kann man sich Gedanken über die Vorteile von Biolebensmitteln machen. Gerade bei tierischen Lebensmitteln sind diese nicht zu verdrängen. Wenn man beispielsweise sich konsequent für Biofleisch entscheidet dann wird man sich nicht mehr mit Probleme rund um das Thema Antibiotika rumschlagen müssen. Die Angst gegen gewisse Krankheiten aufgrund von konsumierten Antibiotika immun geworden zu sein steigt in der Bevölkerung. Diejenigen die sich auf Biolebensmittel verlassen können sich mit einem guten Gewissen über dieses Thema unterhalten. Biolebensmittel sind beinahe nie mit Antibiotika verseucht. Deshalb ist gerade dieser Punkt für viele entscheidend beim Kauf von Biolebensmitteln. Darüber hinaus ist die Haltung der Tiere für viele wichtig. Niemand möchte die Bilder von Tieren sehen, die sich gegenseitig aus Verzweiflung bei lebendigem Leibe fressen. Biolebensmittel sind bisher von diesen Skandalen ausgenommen. Gerade wenn man an seine Kinder denkt sollte dies ausschlaggebend sein selbst die Sache in die Hand zu nehmen und sich für Biolebensmittel zu entscheiden. Die Vorteile sind schlicht und ergreifend zu ausgeprägt um sie zu ignorieren. Aufgrund des hohen Preises sind Biolebensmittel leider nicht für jeden zugänglich. Wenn die Nachfrage jedoch steigt und dementsprechend die Produktion von Biolebensmitteln werden die Preise auch für Biolebensmittel fallen. Wenn dies erreicht ist dann wird man auch eine breitere Masse mit diesem guten Essen versorgen können und somit profitieren alle: Die Konsumenten, die Tiere und die ganze Menschheit.

Ein schönes Biohühnchen zu Weihnachten

Das Ende des Jahres steht kurz bevor. Während vor allem die Kinder mit Vorfreude auf Weihnachten warten stellt sich wie jedes Jahr die Frage was man auf den Tisch bringt. Für uns Eltern ist dies keine leichte Frage. Wenn man sich Gedanken über das passende Essen macht dann ist es oft nicht nur eine Frage des Wünschens sondern auch eine Frage des Geldes. Gerade als Familie kann Weihnachten eine finanzielle Belastung werden. Wenn die Eltern nicht allzu viel verdienen ist es umso schwerer ein rundum gelungenes Weihnachtsfest zu feiern. Gerade beim Essen wird dies immer häufiger sichtbar.

Der Einkauf und die unterschiedlichen Alternativen

Weihnachten ist immer die Zeit von größeren Festmahlen. Gerade am Heiligabend ist es für viele Familien ein Wunsch gemeinsam etwas Wunderbares zu essen. Man möchte als Eltern seinen Kindern eine Freude machen und sie mit Leckereien überhäufen. Dabei ist vor allem das Hähnchen bei Kindern sehr beliebt. Ein Hähnchen lässt sich heut zu Tage für ein paar Euro im Supermarkt kaufen. Wenn man sich jedoch direkt auf die Suche macht stellt man sich die Frage ob es eventuell eine Alternative wär dieses Jahr ein kleineres Hühnchen zu kaufen und dafür sich an ein gutes Bio Huhn zu halten. Dafür sprechen einige Punkte. Wenn man sich für ein Bio Huhn entscheidet kann man sich sicher sein, dass das Huhn nicht aus Massenhaltung stammt. Es musste kein qualvolles Leben erleiden und wurde nicht unangemessen gemästet. Darüber hinaus wurde bei der Aufzucht auf Antibiotika und ähnliche Medikamente, wie es bei der klassischen Aufzucht üblich ist, verzichtet. Wenn einem diese Dinge wichtig sind dann ist ein Bio Huhn eine gute Alternative. Diese Alternative hat jedoch auch seinen Preis. Wenn man sich für ein ganzes Hühnchen entscheidet muss man schnell statt 5-10 Euro für ein „Normales“ Hühnchen zwischen 25-50 Euro für ein Bio Huhn zahlen. Dieser Preis erklärt sich durch das bessere Futter, die längere Aufzucht und der Verzicht auf gefährliche Medikamente. Wenn man jedoch seinen Kindern etwas beibringen möchte dann kann dieser Kauf viel mehr als nur eine Speise darstellen. Wenn man den Kindern die Umstände erklärt kann man den Kindern Respekt vor dem Leben der Tiere und dem Wert eines guten Lebens beibringen. Somit kann man nicht nur einen Gaumenschmaus an Bio Huhn genießen sondern noch etwas für das Leben weitergeben. Durch solch eine Speise bekommt Weihnachten einen tieferen Sinn. Auch wenn die Finanzen knapp sind sollte man versuchen sich an Biolebensmittel zu halten. Lieber die Menge reduzieren und dafür auf Qualität achten. Immerhin geht es um die Kinder und deren zukünftiges Leben.

Auf Nummer Sicher gehen

Die traditionelle Lebensmittelindustrie ist in den letzten Jahren durch eine Reihe an unterschiedlichsten Skandalen in ein schlechtes Licht gerückt worden. Was jahrelang von Tier- und Naturschützern den Konzernen vorgeworfen war hat sich bewahrheitet. Die Tiere werden teilweise illegal mit Medizin am Leben gehalten, schlecht behandelt und kommen dann auf unseren Teller. Verseuchtes Obst und Gemüse ist ein weiter Bestandteil dieser Skandale. Wenn einem dies alles durch den Kopf geht stellt man sich die Frage ob es nicht alternativen gibt. Dabei bieten sich vor allem Biolebensmittel als wahre Alternative an. Wenn man jedoch nicht einfach nur Biolebensmittel kaufen möchte kann man selbst aktiv werden. Dabei hilft ein kleiner Garten.

Den eigenen Garten anlegen

Wenn man glücklicher Besitzer eines Gartens, größeren Balkons oder eines Schrebergartens ist dann eröffnet sich die Möglichkeit selbst aktiv zu werden. Dies bringt eine Menge Vorteile. Wenn man beispielsweise selbst einen Garten besitzt und einen Hühnerstall anlegt dann kann man sich sicher sein, dass die Tiere nur das bekommen was sie auch sollen. Wenn man Küken kauft und diese nach und nach zu Hühnern aufzieht kann man sich sicher sein, dass sie während ihres Wachstums nur Lebensmittel bekommen haben die nicht negativ für Mensch oder Tier sind. Die Eier, welche die Hennen legen, können täglich genutzt und verspeist werden. Dadurch kann man sich bereits von den Eiern aus den Legebatterien verabschieden. Dies ist bereits ein guter Schritt zu einem gesünderen Leben. Wenn man es selbst über das Herz bringt und die Expertise hat kann man die Tiere auch schlachten. Dadurch könnte man selbst Fleisch produzieren welches den Biostandards entspricht oder diese sogar übertrifft. Wenn man seine Tiere täglich füttert weiß man genau was diese essen. Natürlich verwendet man selbst keine Chemie oder Immunstoffe damit die Tiere schneller wachsen oder wegen schlechter Haltung ihre Tage bis zur Schlachtung überleben. Dies schafft Gewissheit und man kann seinen Kindern etwas über den Wert des Lebens von Tieren beibringen. Wenn man all diese Vorteile sich vor Augen hält dann wird es klar, dass dies nicht einfach aber konsequent ist. Wenn man die Möglichkeit hat sollte man neben dem Verzehr von Biolebensmitteln auf diese Möglichkeit zurückgreifen. Langfristig wird es einem die Gesundheit danken. Gleichzeitig kann man mit einem guten Gewissen den Tieren bis zu ihrem Tod, entweder durch das Alter oder die Schlachtung, ein Leben ermöglichen welches der Idee von Leben wirklich entspricht. Somit sollte jeder seine Entscheidung treffen um das Leben der Tiere und das eigene Leben zu verbessern.

Wie kaufe ich am besten Biolebensmittel

In den letzten Jahren hat sich bei immer mehr Menschen der Trend hin zu Biolebensmitteln durchgesetzt. Wenn einem bewusst wird welche Inhaltsstoffe teilweise in den traditionell hergestellt Lebensmitteln sind ist es nicht wunderlich warum sich dieser Trend immer schneller beschleunigt. Darüber hinaus ist die Gewissheit, dass es den Tieren besser geht als bei der regulären Landwirtschaft eine Sache die unserem Gewissen gut tut. Man kann mit Biolebensmitteln nicht nur sich selbst sondern auch den Tieren etwas Gutes tun. Wenn diese Argumente einen selbst überzeugen sollte man sich die Frage stellen wie man am besten Biolebensmittel einkauft. Dabei gibt es heut zu Tage hauptsächlich drei Quellen an denen man seinen Bedarf decken kann.

Unterschiedliche Kaufmöglichkeiten – gewisse Vor und Nachteile

Biolebensmittel wurden zu Beginn vor allem in kleinen Geschäften und Reformhäusern verkauft. Diese Geschäfte haben damit begonnen den Trend der Biolebensmittel mitbegründen. Was ehemals etwas für alternative Menschen war ist längst dank dieser Geschäfte zum Trend geworden. Heut zu Tage kann man in diesen Geschäften noch immer wunderbar Biolebensmittel erwerben. Dabei sind vor allem sehr hochqualitative und namhafte Anbieter in diesen Geschäften vertreten. Das Resultat sind hochqualitative Lebensmittel die jedoch ihren Preis haben. Dies ist auch das einzige Manko dieser Reformhäuser. Eine Alternative dazu bieten die großen Lebensmittelketten. Immer mehr Geschäfte, vor allem die bei denen die Preise meist höher sind, haben damit begonnen ein Sortiment an Biolebensmitteln aufzubauen. Dabei kann man vor allem grundlegende Dinge wie Gemüse, Obst und Fleisch kaufen. Diese Lebensmittel sind im Vergleich zu durchschnittlichen Lebensmitteln teurer. Dafür kann man sich jedoch an die Biolebensmittelqualität gewöhnen und die Vorteile von Biolebensmittel nutzen. In diesen Geschäften zahlt man im Vergleich zu Reformhäusern aber meist einen geringeren Preis bei gleicher Qualität. Dafür ist die Auswahl geringer. Eine weitere Möglichkeit bietet das Internet. Immer mehr neue, innovative Anbieter nutzen das Netz um den Vertrieb von Bioprodukten zu nutzen. Durch diese Möglichkeit können sie ein sehr breites Angebot an Biolebensmitteln anbieten. Je nach persönlichem Geldbeutel kann man sich sehr exklusive Anbieter oder Massenanbieter suchen. Somit ist für jeden Geldbeutel etwas dabei. Natürlich kann man nicht sofort zugreifen und fünf Minuten später zu Hause etwas kochen. Trotzdem ist dies eine weitere Möglichkeit

Wie man schnell erkennt sind heut zu Tage die Möglichkeiten vielfältig. Wenn man sich bisher nicht entscheiden konnte sollte man einfach mal alle Varianten ausprobieren. Im Laufe der Zeit wird man sehr wahrscheinlich seinen eigenen Favoriten ausmachen. Letztendlich lohnt sich jedoch der Verzehr von Biolebensmittel für den Menschen und  darum sollte man nicht zögern und zugreifen.