Dinkel – ein vielfältig einsetzbares Getreide

Da in Deutschland viel Brot gegessen wird, brauchen die Leute Abwechslung. Daher steht Dinkel hoch im Kurs. Doch wussten Sie, wie vielfältig Dinkel eingesetzt wird?

 

Dinkel gibt es in vielen unterschiedlichen Formen. Am bekanntesten ist sicherlich das Brot aus Dinkelmehl. Doch auch Grünkern ist nichts anderes als „zu früh“ geernteter, gedarrter Dinkel. Aus Dinkel wird Kaffeeersatz (manchen bekannt als Muckefuck) gemacht und es gibt sogar Biersorten, die Dinkel enthalten.

 

 

Warum zählt Dinkel zu den hochwertigen Getreidesorten?

Um eine ausgewogene Ernährung zu gewährleisten, wird häufig empfohlen, auf Vollkorn Lebensmittel zurückzugreifen. Tatsächlich enthält Dinkel im Vergleich zu Weizen mehr Mineralstoffe und Vitamine. Zusätzlich weist Dinkel einen hohen Gehalt an Kieselsäure auf. Kieselsäure ist besonders wertvoll für Nägel, Haut und Haare.

 

Dinkel Produkte kann man auch in Drogerien kaufen

Naturkost hat für viele einen faden Beigeschmack. Sie denken dabei an Rohkostsalate, die Blähungen verursachen und eine aufwendige Zubereitung verlangen. Doch so kompliziert muss es gar nicht sein: Warum nicht einfach mal die weißen Nudeln austauschen und dafür Dinkelnudeln kaufen?

 

Langfristig Gewicht halten mit Dinkel und anderen Vollkorn Lebensmitteln

Naturkost ist nicht nur gesund. Sie macht auch nachhaltig satt. Unser Appetit wird maßgeblich bestimmt vom Hungergefühl. Wenn Sie schon mal zu viel auf einmal gegessen haben, dann wissen Sie, dass es eine Weile dauert, ehe man ein Sättigungsgefühl als solches erkennt. Vollkorn Lebensmittel haben genau an dieser Stelle einen entscheidenden Vorteil: Das Sättigungsgefühl setzt früher als bei herkömmlichen Lebensmitteln aus Weizenmehl ein.

 

Nicht nur bei Dinkel gibt es diesen Effekt, auch andere Getreidesorten, wie Roggen, Gerste und Hafer weisen diese Eigenschaft auf.

 

Langfristig hilft es daher, auf Naturkost umzusteigen. Sie versorgt Ihren Körper mit den Mineralstoffen und Vitaminen, die er braucht. Viele Naturkost Produkte haben zusätzlich den angenehmen Effekt, dass Sie weniger essen müssen, um satt zu werden.

Nährstoffe im Vollkornbrot

Brot und die darin verwendeten Getreide gehören zu den Grundnahrungsmitteln in unserer und vielen anderen Kulturen weltweit. Mit dem täglichen Verzehr von Brot versorgen wir unseren Körper mit wichtigen Nährstoffen, die für eine ausgewogene Ernährung wichtig sind. Besonders wertvoll sind die Getreidesorten, wenn sie in ihrer Vollkornvariante verwendet werden. Noch gesünder ist Vollkornbrot aus dem Bio-Lebensmittel-Handel.

Das Mehl im Vollkornbrot enthält noch alle Bestandteile des Korns und damit auch die wertvollen Öle, Ballaststoffe, Vitamine und Mineralstoffe. Denn bei der Verarbeitung des Getreides werden – anders als bei herkömmlichem Mehl – die Keimlinge, Mehlschichten und Randschichten integriert. Vor allem die ungesättigten Fettsäuren aus dem Öl spielen eine große Rolle für die ausgewogene Ernährung eines Menschen.

Bestandteile von Vollkornbrot

Vollkornbrot muss nach gesetzlichen Bestimmungen mindestens zu 90 Prozent aus Getreidevollkornerzeugnissen bestehen. Das heißt, im Roggen-Vollkornbrot sind 90 Prozent Roggenvollkornerzeugnis, im Weizen-Vollkornbrot 90 Prozent Weizenvollkornerzeugnis enthalten. Vollkornbrot kann auch aus einer Mischung der beiden Getreidesorten gebacken werden, die ebenfalls 90 Prozent des Brots ausmachen muss. Dazu kommen Wasser, Salz, Sauerteig oder Hefe und eventuell Gewürze.

Im Handel kursieren ähnliche Bezeichnungen für Brot, wie beispielsweise Mehrkorn oder Vollwert. Diese Broterzeugnisse können auch ohne Vollkornmehl hergestellt sein und sie entsprechen nicht den gleichen Vorgaben wie Vollkornbrot. Deshalb sollten kritische Verbraucher darauf achten, dass die Bezeichnung des Brots stimmt.

Bio-Vollkornbrot

Im Bio-Lebensmittel-Bereich wird BioVollkornbrot angeboten, das keine chemischen Zusatzstoffe enthält. Im Gegensatz dazu können herkömmliche Brote bis zu fünfzig unterschiedliche Zusätze in Form von chemischen Backhilfen, Farbstoffen, Enzymen und Konservierungsmitteln enthalten. Bio-Lebensmittel verzichten auf industrielle Zusätze. Die Verwendung von natürlichen Inhalten verleiht dem Vollkornbrot einen gesundheitlichen und ernährungsphysiologischen Mehrwert.

Vollkornbrot selbst backen

Brotbackmischungen für den Brotautomaten oder für den Backofen sind bereits weit verbreitet. Die Vollkornbrot-Backmischungen existieren auch mit Auszeichnung als Bio-Lebensmittel. Die Bio-Produkte setzen sich aus möglichst wenig Zutaten zusammen und verwenden kaum Zusatzstoffe. Diese Beschränkung hilft auch Allergikern, die darauf achten müssen, bestimmte Stoffe zu meiden.

Brötchen sind keine kleinen Brote

Brötchen, so legt der Begriff nahe, sind kleine Brote. Ganz so verhält es sich nicht. Brötchen sind keine Miniatur-Brote. Brötchen unterscheiden sich durch ihre Machart und durch ihren Geschmack von Brot. In ihrer klassischen Variante werden Brötchen aus Weizenmehl, Wasser, Salz, Hefe und Backtriebmittel hergestellt.

Für Bio-Brötchen wählen die Bäcker möglichst natürliche Zutaten aus. Sie greifen auf Bio-Hefe oder weinsteinsaures Backpulver zurück. Künstliche Zusatzstoffe fallen weg – wie es für Bio-Lebensmittel üblich ist. Ganz allgemein wird bei der Herstellung der Bio-Lebensmittel darauf geachtete, Zusatzstoffe stark zu begrenzen und durch natürliche Rohstoffe zu ersetzen.

Brötchen ist nicht gleich Brötchen

Verlangt ein Kunde in einer Bäckerei ein Brötchen, wird ihn die Verkäuferin oder der Verkäufer in der Regel verstehen. Doch es wird wohl die Nachfrage kommen, welche Sorte er denn gerne hätte.

Auch im Bio-Lebensmittel-Handel gibt es mittlerweile eine große Auswahl an Brot und Brötchensorten. Weizen-, Roggen- und Dinkel-Brötchen liegen neben solchen mit Mehrkornsaaten, Kürbis- und Sonnenblumenkernen. Vor allem die Dinkel-Variante erlangte durch ihre Verbreitung in Bio-Lebensmittel-Geschäften einen größeren Bekanntheitsgrad. Es existieren Vollkorn-Brötchen und solche aus sogenanntem weißen Mehl. Süße Brötchen mit Milch oder Rosinen liegen neben deftigen Pizza-Brötchen. Dazu kommen Variationen mit Kartoffelstärke, mit Mohn, Sesam oder Kümmel bestreute und winzig kleine Party-Versionen.

Neben vielen verschiedenen Sorten, existieren noch Unterschiede in den regionalen Bezeichnungen für das Kleingebäck. Was die Schrippen in Berlin, sind dem Bayern seine Semmerln. Auch Wecken, Rundstücke oder Bömmel, Kipfla oder Stüütkes werden sie genannt.

Haltbarkeit von Brötchen

Ein Brötchen sollte man nicht lange liegen lassen. Möglichst frisch verzehrt, schmeckt es am besten. Das Frischgebäck ist zunächst knusprig, nimmt mit der Zeit jedoch immer mehr Feuchtigkeit auf und wird dadurch klebrig weich. Nach einem Tag wirkt es bereits altbacken.

Kleiner Tipp: Nochmaliges Aufbacken im Ofen kann die Brötchen wieder knackig machen. Dazu eine Tasse oder flache Schüssel mit Wasser unten in den Ofen stellen oder die Brötchen vorher etwas anfeuchten. Dann wird das Brötchen nicht fest, sondern wieder frisch und knusprig.

Knäckebrot ist Vollkornbrot

Erst wenn ein Brot einen Vollkornmehlanteil von mindestens 90% hat, darf es in Deutschland die Bezeichnung Vollkornbrot tragen. Für ein Knäckebrot aus Vollkorn wird meist Roggen verwendet, der ernährungsphysiologisch als besonders wertvoll gilt. Das Korn wird mit allen seinen Bestandteilen vermahlen, daher leitet sich der Name Vollkornbrot ab.

Viele Nährstoffe für eine gesunde Ernährung

Durch die schonende Verarbeitung des Getreides und die kurze Backzeit von etwa 7 Minuten wird erreicht, dass die lebenswichtigen Nährstoffe im Knäckebrot erhalten bleiben. Daher ist der Gehalt an Vitaminen, Mineralien und Ballaststoffen höher als der in Weißmehlbroten und schlägt sogar in der Regel andere Vollkornbrote, was den Nähstoffgehalt betrifft. Somit ist die Nährstoffdichte bei Knäckebrot am höchsten und gerade als Bio Lebensmittel sehr gesund.

Knäckebrot bringt Power

Außerdem enthält die Vollkornvariante mehr Kohlenhydrate,Eisen, Zink,Kalium, Vitamin B2 und B6 als andere Brotsorten. Knäckebrot ist zudem reich an Magnesium, Kalzium und den Vitaminen B1 und E. Allen genannten Stoffen schreibt man zahlreiche und leistungsfördernde Eigenschaften zu und sie machen das Bio Lebensmittel zu einem wichtigen Bestandteil für eine ausgewogene und gesunde Ernährung.

Runter vom Gewicht

Es ist allgemein bekannt, dass man auf Knäckebrot zurückgreifen sollte, wenn man sein Gewicht verringern möchte. Der Grund dafür sind die zahlreichen Ballaststoffe, die dabei helfen, gesund abzunehmen. Quellen sie im Magen auf, signalisiert er dem Gehirn eine frühzeitige Auslastung und wir essen weniger. Somit ist Knäckebrot ein ideales Bio Lebensmittel um abzunehmen, ohne zu hungern.

Besonders magenfreundlich

Im Bereich der Bio Lebensmittel lassen sich eine Reihe von Vollkornprodukten finden, auch beim Knäckebrot. Es wurde nachgewiesen, dass sich Vollkorn-Knäckebrot im Gegensatz zu einigen anderen Vollkornprodukten durch eine besonders gute Verträglichkeit auszeichnet. Da nur ausgemahlenes Korn verarbeitet wird, bleiben empfindliche Mägen von Verdauungsbeschwerden wie Blähungen verschont.

Vielfalt als Bio Lebensmittel

Häufig lassen sich die meisten Sorten Knäckebrot im Segment der Bio Lebensmittel entdecken. Neben Roggenvollkorn und Dinkel sorgen unterschiedliche Getreidesorten für ein Plus an Aroma. Varianten von Knäckebrot mit nussigem Amaranth, Hirse oder Buchweizen bereichern die Palette der Bio Lebensmittel.

Kombinationen sorgen für Geschmack

Doch auch Vielseitigkeit beim Belag ist gefragt, sie lässt Knäckebrot zum echten Geschmackserlebnis werden. Dabei sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt, man kann sie mit Süßem oder Herzhaftem belegen. Ob mit Butter und Honig oder Marmelade oder lieber Käse, Wurst oder Quark – beim Knäckebrot ist alles möglich, so dass keine Langeweile beim Essen entstehen muss. Besonders kompatibel was den Belag angeht, sind Produkte aus Roggenvollkorn oder mit Sesamkörnern. Auch Knäckebrot aus mildem Dinkel ist optimal für zahlreiche Aufstrich-Kombinationen.

Woher kommt das Croissant?

Die Herkunft des Croissants ist umstritten und es ranken sich viele Legenden darum. Einerseits wird der Ursprung Frankreich zugeschrieben, was sich wohl durch die dortige Verbreitung erklären lässt, da es doch zum Inbegriff französischer Lebensart zählt. Andererseits besagt eine weit verbreitete Legende, dass ein Österreicher das Croissant im Zuge der Belagerung Wiens durch die Türken im Jahre 1683 erfand. Die Bäckermeister begannen, wie derzeit, früh ihr Tagewerk und bemerkten die Türken, die sich unter der Stadtmauer hindurch zu graben versuchten. Nachdem sie Alarm schlugen und die Feinde in die Flucht geschlagen wurden, formten die Bäcker ein sichelförmiges Gebäck, welches dem Symbol in der türkischen Nationalflagge ähnelt, um den Sieg zu feiern und an dieses Ereignis zu erinnern.

Erst ein knappes Jahrhundert später wurde das Croissant durch die Heirat der österreichischen Prinzessin Marie-Antoinette mit dem späteren König Ludwig der XVI am französischen Hof bekannt. Zu diesem Zeitpunkt wurde aus dem Wiener Hörnchen das französische Croissant. Ende des 19. Jahrhunderts wurde der bisher verwendete und einem Brioche ähnelnden Teig durch einen Blätterteig mit viel Butter zwischen den Schichten ersetzt. Kulturhistoriker weisen die Glaubwürdigkeit dieser und ähnlicher Legenden jedoch zurück und weisen dem Croissant eine „Geschichte des 20. Jahrhunderts“ zu.

Das Croissant als Frühstücksschlager

Das Croissant gehört nicht auch hierzulande zu den Favoriten auf dem Frühstückstisch. Egal ob pur, mit Butter oder Marmelade bestrichen, gefüllt mit Schokolade oder gar als herzhafte Variante, findet das Gebäck großen Anklang und ist allseits beliebt. Dennoch gibt es viele, die der Figur zuliebe auf das Croissant zum Frühstück verzichten.

Von wegen Kalorienbombe

Ein Croissant besteht aus Blätterteig, auch Plunderteig genannt, und enthält viel Fett, entweder in Form von Butter oder Margarine. Da Fett ein Geschmacksträger in vielen Speisen ist, mag das der Grund sein, warum das Croissant so lecker ist. Doch ein völliger Verzicht muss nicht sein, denn Wissenschaftler haben herausgefunden, dass es darauf ankommt, zu welcher Tageszeit man Fett konsumiert. Nimmt man morgens fettreiche Nahrung zu sich und abends kohlenhydratreiche Kost, soll sich die Figur nicht verändern. Andersherum konsumiert, wird genau das Gegenteil erzeugt und eine Gewichtszunahme begünstigt.

Auch als Bio Lebensmittel ein Renner

Eine gesunde Variante vom Croissant ist heutzutage in der Palette der Bio Lebensmittel zu finden. Inzwischen haben einige Anbieter, die Bio Lebensmittel in ihrem Sortiment haben, oder diejenigen, die ausschlielich Bio Lebensmittel vertreiben, das süße Gebäck im Angebot. Dabei hat man sogar die Wahl, ob man ein Croissant mit traditionellen Zutaten bevorzugt, insbesondere was die Wahl des Getreides angeht, oder ob man etwas Neues ausprobiert. Im Bereich der Bio Lebensmittel wird das Croissant etwa auch als Bio Vollkorn Croissant oder als Variante aus Dinkelvollkornmehl angeboten.

Mit etwas Glück lässt sich sogar ein Croissant aus Kamut Urweizen finden, eine der ältesten kultivierten Getreidearten überhaupt. Kamut zeichnet sich durch seinen Reichtum an Nährstoffen aus. Das Getreide besitzt einen 20 bis 40 Prozent höheren Eiweißgehalt und mehr Aminosaeuren, Vitamine und Mineralstoffe als Weizen. Das Croissant ist ein Beispiel dafür, dass Bio Lebensmittel gesund, aber keinesfalls langweilig sind. Wo findet sich schon eine solche Vielfalt, allein was die verwendeten Getreidesorten angeht? Und gerade für diejenigen, die sich bewusst ernähren und dabei nicht auf Genuss verzichten möchten, ist ein Bio Croissant eine Bereicherung für das Frühstück und den Gaumen.

Brot Rezepte in Deutschland – eine Vielfalt

Sind Sie schon mal längere Zeit im Ausland gewesen? Hat ihr Gaumen auch nach 3 Monaten die Vielfalt in der Brottheke vermisst? Aus internationaler Sicht ist Deutschland wenn es Brot geht etwas ganz besonderes: Nirgends gibt es so eine Vielfalt für Brot Rezepte wie in Deutschland. Die Angewohnheit, überall belegte Brötchen mit hin zu nehmen – man denke etwa an das Pausenbrot – ist allerdings auch typisch deutsch. Belegte Brötchen sind einfach praktisch.

 

Brot Rezepte sind je nach verwendeter Getreidesorte und Triebmittel unterschiedlich. Rund 600 verschiedene Sorten von Weiß,- Grau,- und Schwarzbrot werden im deutschsprachigen Raum angeboten.

 

Mehl und Triebmittel zwei wichtige Komponenten für Brot Rezepte

Es gibt Brot Rezepte, die auf der Basis von Sauerteig angelegt sind. Diese Brot Rezepte sind gut, um gesäuertes Brot zu backen. Im Sauerteig sind Milchsäurebakterien enthalten. Durch den Gärprozess entstehen Kohlensäureblasen und dadurch bekommt das Brot eine lockere Konsistenz. Brot Rezepte können zum Beispiel Weizensauer, Roggensauer oder sonstige Sauerteigformen enthalten.

 

Abhängig von der Getreidesorte ist es möglich, ausschließlich Hefe als Triebmittel zu verbacken (bspw. bei Weizen). Ein Beispiel dafür ist das türkische Fladenbrot.

Bei anderen Getreidesorten, wie beispielsweise bei Roggen, ist die Zuführung von Säure mittels eines Sauerteiges erforderlich, da andernfalls das Brot nicht aufgehen würde.

 

Die Landkarte der Brot Rezepte

Während man im südlichen Raum Europas vor allem Brot Rezepte verwendet, die ein helles Weizenbrot hervorbringen, sind es in Deutschland dunklere Brote. Brot Rezepte können sehr unterschiedlich sein. Denken Sie an das typisch deutsche Roggenmischbrot oder dunkles festes Dinkelbrot. Oder an die französischen Brot Rezepte für Weißbrot, Baguette oder an Rezepte für türkisches Fladenbrot, schwedisches Knäckebrot oder englisches Toastbrot.

 

Warum gibt es offensichtlich so viele Brot Rezepte mit Weizenmehl?

Hierzulande enthalten Brot Rezepte häufig Weizen. Brotsorten, die nur aus Roggen- oder Dinkelmehl bestehen, sind hingegen wesentlich schwerer zu finden.

 

Dies hat zwei Gründe. Einerseits ist Weizen vergleichsweise günstig. Andererseits benötigen Sorten wie Dinkel und Roggen die Verarbeitung von Sauerteigen. Sauerteige benötigen andere und vergleichsweise zeitaufwendigere Verarbeitungsverfahren als Hefeteige. Dies macht den Verarbeitungsprozess teurer.