Shrimps – Fisch-Delikatesse vom Meeresboden

Zoologisch heißen sie Garnelen und küchentechnisch kennen Gourmets sie als Shrimps. Die kleinen Meeresbewohner sind nicht nur in Küstengegenden eine Delikatesse, weil sie vielseitig kombinierbar sind und einen hohen Nährstoffgehalt aufweisen. Wer sich biologisch ernähren will und auf Fisch-Delikatessen trotz Überfischung der Meere nicht verzichten möchte, findet bei guten Biomärkten auch online Bio Shrimps.

 

Nordseegarnele oder Gambas

Die auch als „Nordseekrabben“ bekannten Nordseegarnelen sind ca. 6-10 cm lang und besitzen ein zartes rosa Fleisch. Im Gegensatz zu den Krabben besitzen Garnelen keine Scheren und werden meistens bereits geschält verkauft. Man isst nur das innere zart schmeckende Fleisch, ohne Kopf und Panzer. Sollten Sie in Küstennähe Urlaub machen, leisten Sie sich frisch gefangene Garnelen, die sie selbst schälen. Aber für Kochanfänger lassen sich die geschälten Shrimps besonders leicht zubereiten. Die oft angebotenen Gambas oder King Prawns sind besonders große Shrimps von 20 cm oder mehr Länge, die in warmen Küstengewässern gefischt werden. Dise Riesengarnelen sind sehr sättigend und auch pur als Hauptspeise zu genießen.

Was Sie beim Einkaufen von Shrimps beachten sollten

Sie sollten einige Tipps beachten, um gesundes Shrimps-Fleisch zu essen. Da Shrimps einen hohen Eiweißgehalt besitzen und daher schnell verderben, sollten sie vorzugsweise direkt nach dem Fischen genossen werden. Wer nicht direkt vor Ort Shrimps verzehren kann, sollte bei tiefgekühlten Shrimps auf Herkunft, Fangregion und Transportweg achten. Bio Märkte bieten nachhaltig gefischte Shrimps aus Öko-Aquakultur an. Bei Greenpeace und anderen Verbraucherorganisationen finden Sie online Informationen über Fangregionen.

Die Frische der Shrimps erkennen Sie an der glänzenden Oberfläche, der gut gebogenen Form und dem flexiblen Panzer. Tiefkühlprodukte sollten luftdicht verpackt und ein ordentliches Haltbarkeitsdatum aufweisen.

Nudeln mit Shrimps – besonders lecker

Shrimps sind auch pur wohlschmeckend durch ihr zartes Fleisch. Fans von Salaten genießen die leckeren Krustentiere gern als Shrimpssalat mit bunten Zutaten oder auch eingelegt. Die mediterrane Küche empfiehlt Shrimps mit frischen Kräutern, Knoblauch und Olivenöl leicht angebraten zum Dinner, aber auch als Antipasti.

Ein besonders sättigendes Hauptgericht sind Nudeln mit Shrimps. Nudeln mit Shrimps sind lecker und schnell zubereitet. In einem Sud aus Weißwein, Tomaten, Kräutern und Gewürzen werden die Nudeln mit Shrimps gegart und erfreuen jeden Fischfreund.

Leckere Scampi für jeden Geschmack

Wer gern Meeresfrüchte und Krustentiere genießt, findet auf der Speisekarte von Gourmet-Resaurants oft Scampi als Vorspeise oder auch Tapas. Als Scampi bezeichnet man eine spezielle Hummer-Art, den 15 bis 20 cm großen Kaiserhummer, der auch als Kaisergranat bekannt ist. Der 50 Gramm schwere Hummer enthält nur 10 Gramm Fleisch, das sich gut geschützt und daher besonders wohlschmeckend innerhalb der Kruste des Schalentieres befindet. Sie leben in flachen und kühlen küstennahen Regionen der Nordsee, Adria, dem Mittelmeer und Atlantik. Daher gelten Scampi weltweit als Delikatesse.

Leckere Scampi-Rezepte

Scampi werden meist mit ihrer Schale kurz gegrillt oder wahlweise in feinem Öl angebraten. Erst hinterher wird die Schale entfernt, so bleiben die Scampi saftig und haben einen zarten und puren Fischgeschmack. Wer Scampi nicht im Restaurant genießt, sondern sich selbst an der Zubereitung probieren möchte, findet meist nur die Schwanzteile als Langustenschwänze vor. Diese gibt es tiefgekühlt und bereits gekocht. Die Herkunft und Haltbarkeit sind wichtige Kriterien für die Frische der Scampi. Im gut geführten Bio Markt oder online finden Sie Scampi aus nachhaltigem biologischem Fischfang.

Scampi können in Ölivenöl angebraten oder auch kalt als Salat genossen werden. Doch ihre Kombinationsmöglichkeiten sind vielseitig. Als leckeres Pfannengericht tummeln sie sich zwischen Pasta und Gemüse, oder versüßen gebacken jeden Auflauf. Für besondere Feinschmecker ist ein Scampi-Fischfond empfehlenswert. In Gemüsebrühe und Pernot werden die Scampi geköchelt und schwimmen delikat in einer leckeren Fischsuppe.

Spanische Tapas mit Scampi

In Spanien isst man immer und überall zu jeder Gelegenheit einen kleinen Imbiss, die sogenannten Tapas. Ob als kalter oder warmer Snack genossen, schmecken Tapas besonders zum spanischen Wein. Neben spanischen Wurstspezialitäten, Käse, Antipasti, Brotvariationen, eingelegtem Gemüse oder Aufstrichen wie Chilibutter und Aiola werden auch Meeresfrüchte zum spanischen Sherry verspeist. Tapas mit Scampi erfreuen sich traditionell großer Beliebtheit. Für den Genuss besonders frischer Scampi und hausgemachter Tapas ist Spanien immer eine Reise wert. Auch hierzulande findet man gute spanische Tapas-Bars, die Scampi anbieten.

Seien Sie kreativ und veranstalten Sie zu Hause eine spanischen Abend mit Scampi und Tapas. Olé!

Die Forelle ist ein Klassiker der deutschen Küche

Die Europäische Forelle gehört zu den beliebtesten Fischarten in Deutschland und zählt zu den Lachsfischen. Man unterscheidet je nach Lebensraum zwischen Bachforelle, Seeforelle und Meerforelle. Da der natürliche Lebensraum der Forelle stark zurück gegangen ist, wird sie meist in Aquafarmen aufgezogen, wie es auch beim Lachs der Fall ist.

In der Regel besitzt die Forelle festes, weißes Fleisch, nur bei den sogenannten Lachsforellen ist es aufgrund ihrer Ernährung rötlich gefärbt. Ebenso wie bei anderen Fischarten gilt auch bei der Forelle, dass sie nicht lange gelagert werden darf, weil sie sonst an Geschmack verliert.

Vielseitig in der Zubereitung

Die Forelle ist eine der Fischarten, die sehr vielfältig zubereitet werden kann. Sie lässt sich im Ganzen oder als Filet backen, braten, grillen oder pochieren. Die gebratene Forelle gibt es entweder natur oder paniert und das bekannteste Rezept in Deutschland ist die Forelle Müllerin Art, die mit Petersilienkartoffeln und einem Salat serviert wird. Auch mariniert oder geräuchert ist die Forelle sehr beliebt.

Einmal pro Woche auf den Tisch

Das Fleisch der Forelle enthält keine Kohlenhydrate, keine Ballaststoffe und kein Cholesterin, dafür aber Kalium und Vitamine der B-Gruppe. Die Forelle gehört zu den sehr gesunden Fischarten und ist sehr fettarm, so dass sie als diätisches Essen gilt. Der menschliche Körper nimmt das Eiweiß der Forelle sehr leicht auf und sie wirkt nicht belastend auf den Organismus. Deshalb empfiehlt sich der Verzehr vor allem für ältere Menschen und solche, die Herzprobleme haben.

Außerdem enthält die Forelle die lebenswichtigen Omega-3-Fettsäuren, die der Körper nicht selbst bilden kann. Wie andere Fischarten auch besitzt die Forelle wertolles Selen und Zink, sowie Vitamin A und D und andere Mineralstoffe.

Die Bio-Forelle: sehr zu empfehlen

Die Forelle leistet einen wichtigen Beitrag zu einer gesunden Ernährung, besonders wenn sie aus ökologischer Aufzucht stammt. Die ökologische Aquakultur sorgt für die kontrollierte Nachzucht diverser Fischarten. So wird dafür gesorgt, dass die Gewässer geschützt und die Fischarten artgerecht gehalten und gefüttert werden. Man verzichtet auf die Gabe von Wachstumsförderern, Hormonen oder Antibiotika. Die Bio-Forelle hat mehr Raum zur Bewegung in klaren, naturnahen Gewässern, was sich unmittelbar auf die Gesundheit und die Qualität auswirkt. Und das schmeckt man!

Eine der beliebtesten Fischarten: Der Lachs

Für viele gehören Lachs und andere Fischarten auf den wöchentlichen Speiseplan. So war es auch im 19. Jahrhundert, bis durch Überfischung und Wasserverschmutzung der Lachs ein Jahrhundert später zu einer Delikatesse wurde. Aufgrund der dementsprechend hohen Preise servierte man Lachs nur noch zu besonderen Anlässen. Das hat sich glücklicherweise durch die Möglichkeit zur Aufzucht von Lachs wieder geändert und er zählt zu einer der beliebtesten Fischarten.

Gesund und lecker

Auch wenn der Lachs zu den fettreichen Fischarten zählt, ist er sehr gesund. Die enthaltenen Omega-3-Fettsäuren sind sehr wertvoll, da der Körper sie nicht selber bilden kann, aber dringend für die Blutgefäße benötigt. Außerdem enthält Lachs, wie andere Fischarten auch, Zink und Selen, die unser Immunsystem kräftigen. Aber auch das für die Schilddrüse wichtige Jod und Vitamin D für einen gesunden Knochenbau sind in Lachs vertreten.

Da der Preis für gefrorenen Lachs um einiges günstiger ist als für frischen Lachs, wird er meist tiefgekühlt eingekauft. Qualitativ ist aber kaum ein Unterschied zwischen beiden festzustellen und die meisten Inhaltsstoffe sind bei gefrorenem Lachs in höheren Anteilen nachweisbar. Frischer Lachs enthält jedoch bedeutend weniger Fett und viel mehr Vitamin C, welches in gefrorenem Zustand kaum noch vorhanden ist.

Es muss gar nicht so fett sein

Wählt man Bio-Lachs, hat man noch weniger Fett zu befürchten. Im Gegensatz zur konventionellen Aufzucht, wird bei Bio-Lachs nur biologisches Futter aus nachhaltiger Produktion verwendet und auf Medikamente wie Antibiotika verzichtet. Wie bei anderen Fischarten darf das Ökosystem bei der Aufzucht nicht aus dem Gleichgewicht gebracht werden. Und laut Tests soll Bio-Lachs auch besser schmecken.

Das helle bis dunkelrote Fleisch des Speisefisches lässt sich für etliche Rezepte verarbeiten, so kann man ihn braten, kochen, dünsten oder roh verzehren. Roher Lachs wird gebeizt und als Graved Lachs serviert. Als diätische Mahlzeiten eignen sich Rezepte mit gedünstetem Gemüse und Lachs. Darüber hinaus ist auch der hellorange schimmernde Lachsrogen beliebt, der als Lachskaviar angeboten wird.

Welche Fischarten werden am häufigsten gekocht?

Die beliebtesten Fischprodukte in der Bundesrepublik sind Tiefkühlfisch, Konserven und Marinaden, gefolgt von Krebs- und Weichtieren, Frischfisch und geräuchertem Fisch. Salzwasserfische wurden eindeutig am häufigsten konsumiert.

Fisch kochen läuft in den meisten Fällen auf den Konsum von Alaska-Seelachs, Hering, Lachs, Thunfisch und Pangasius hinaus. Diese fünf Fischarten werden in zwei von drei Fischgerichten gebraten, sie decken rund 66 Prozent des Fischverbrauches ab. Fisch kochen oder braten bedeutet, dass man den Fisch zunächst irgendwo kaufen muss. Doch woran ist frischer Fisch zu erkennen?

 

Woran erkennt man frischen Fisch?

Am einfachsten erkennen Sie die Frische bei Fisch, der im Stück verkauft wird, wenn Sie ihm in die Augen schauen. Diese sollten nicht trüb oder blutunterlaufen, sondern klar sein. Wenn Sie leicht mit dem Finger auf den Fisch drücken, sollte er zwar nachgeben aber nach dem Loslassen auch wieder in die ursprüngliche Form zurück finden. Weitere Merkmale von Frische sind glänzende Schuppen und rote Kiemen. Fischgeruch ist kein gutes Zeichen.

 

Fisch in Sushi-Qualität

Die wichtigste Zutat für Sushi ist Reis. Neben Reis benötigt man noch Essig, Seetang und nach Geschmack Sesam, Ingwer, Meerretich. Als Sushi Fisch eignen sich besonders die folgenden Fischarten, sofern sie frisch genug sind:

 

Besonders gut geeignet als Sushi Fisch ist sehr fetter Thunfisch, wegen seines intensiven Geschmackes. Auch Lachs eignet sich als Sushi Fisch und wird auch in roher Form zu Sushi verarbeitet. Die Färbung ist hellrot bis orange und der Geschmack ist leicht süßlich. Makrele ist ein sehr öliger und fetthaltiger Fisch ebenfalls einen sehr intensiven Geschmack.

 

Andere Sushi Fische sind Gelbschwanz, Seebarsch, Seebrasse, Aal und Seeaal. Aal wird immer erst gebraten und dann mariniert. Auch Meeresfrüchte können Zutaten für Sushi sein. Am bekanntesten sind Kalmar, Kraken, Krebse, Garnelen, Seeigel- und Lachsrogen.