Biolebensmittel – die Wahl für ein besseres Leben für Mensch und Tier

Einen Wandel im Leben zu beginnen ist für fast keinen Menschen einfach. Insbesondere wenn es tägliche Abläufe oder Routinen betrifft. Wenn man beispielsweise schon immer gewohnt ist, dass man viel Fleisch zu einem günstigen Preis konsumiert, dann ist ein Wandel von traditionell industriellem Fleisch hin zu Biofleisch eine große Veränderung. Biofleisch ist häufig um ein vielfaches teurer als vergleichbares, reguläres Fleisch. Dafür gibt es mehrere Gründe. Biolebensmittel generell haben Vorteile gegenüber dem regulären Fleisch, welches vor allem gerne in Discountern angeboten wird. Wenn man sich für Biofleisch entscheidet, kann man beispielsweise sicher sein, dass das Fleisch mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit viel geringer mit Medikament- und Antibiotikarückständen belastet ist als bei regulären Fleisch. Allein dies sollte Grund zum Nachdenken geben. In den Zeiten unserer Großeltern und Urgroßeltern war Fleisch etwas Besonderes. Wenn es Fleisch gab, dann meist zu besonderen Anlässen oder in gehobenen Familien. Für den regulären Arbeiter war Fleisch eher Luxus als Selbstverständnis. Heut zu Tage hingegen kann sich in Deutschland beinahe jeder Fleisch in großen Mengen leisten. Dies geht soweit, dass es auch mit relativ geringem Einkommen möglich ist, täglich Fleisch zu konsumieren. Damit dies möglich ist, leiden vor allem die Tiere. Während früher die Landwirtschaft eher etwas Idyllisches und gleichzeitig Erstrebenswertes war, ist die reguläre Landwirtschaft heut zu Tage eher wie ein Industriepalast. Tiere sehen teilweise bis zu ihrer Schlachtung nicht einmal das Tageslicht. Sie leben in künstlich beleuchteten Hallen, eng aneinander gepfercht. Letztendlich sind Verstümmelungen untereinander bei den Tieren keine Seltenheit. Und wir verzehren zu enorm günstigen Preisen Unmengen von diesem Fleisch. Dabei ist dies nur möglich, da die Produktion von Fleisch immer stärker auf Effizienz getrimmt wurde. Dabei wurden die vorher benannten Mittel verwendet, damit die Tiere während der Zucht nicht an Krankheiten sterben. Gleichzeitig wurden Tiere teilweise genetisch modifiziert, damit sie schneller wachsen oder mehr Fleisch an beliebten Stellen ansetzen. All diese Entwicklungen wurden genutzt, damit wir unser Fleisch regelmäßig und in großen Massen konsumieren können. Die Biobewegung stellt sich dem entgegen.

Wenn man sich für Biofleisch entscheidet, kann man hingegen einen Beitrag leisten, um diese Situation zu verbessern. Bei der Aufzucht haben die Tiere mehr Platz und werden teilweise sogar traditionell gehalten, wie man es sich auf einem Bauernhof vorstellt. Sicherlich hat dieser Umstand auch seinen Preis. Oft kostet Biofleisch mindestens das Doppelte. Doch dies ist dann ähnlich wie zu Zeiten unserer Großeltern. Fleisch ist und bleibt etwas Gutes und Kostbares und wir sollten nicht aus Konsumgier einfach Massen an schlechtem Fleisch konsumieren. Lieber gezielt genießen und dabei für den eigenen Körper und die Tiere etwas Gutes tun, anstatt sich vollzustopfen und immer mehr zu immer weniger Geld zu verlangen. Wenn man diesen Schritt mitgeht, kann man seinen Beitrag zu einer besseren Gesellschaft leisten.

 

Biolebensmittel ohne Sorgen konsumieren

Für viele ist es sehr wichtig, dass man seinen Körper in Form hält. Wenn man einen gesunden Lebensstil anstrebt, dann treibt man meistens Sport. Mit Hilfe des Sports kann man die unliebsamen Fettpölsterchen im Laufe der Zeit verlieren und einen für viele attraktiveren Körper gestalten. Auf dem Weg zu diesem Ziel ist es jedoch wichtig, dass man nicht nur Sport betreibt. Sport sorgt dafür, dass der Stoffwechsel im Körper angeregt wird. Dadurch benötigt der Körper mehr Energie, um am Laufen zu bleiben. Wenn man dem Körper in diesem Zustand weniger Energie anbietet als er braucht, wird er nach und nach erst auf die Zuckerreserven im Blut und in der Leber zurückgreifen. Anschließend geht es jedoch direkt an das Fett. Dies ist genau das Ziel beim Abnehmen. Das Beste daran ist, dass es beim Sport zum Abnehmen nicht nur um den Sport an sich geht und die Kalorien, die man währenddessen verbrennt. Der angeregte Stoffwechsel ist das wahre Ziel hinter dem Sport, wenn man es nur aufs Abnehmen abgesehen hat. Doch wie bereits erwähnt ist der Sport nur ein Teil der Übung, um seine Ziele zu erreichen. Viel wichtiger ist es, die richtige Ernährung durchzuführen. Mit Hilfe einer guten und ausgewogenen Ernährung ist man in der Lage, seinen Körper ausreichend mit den wichtigen Nährstoffen zu versorgen. Dabei sind vor allem hochwertige Proteine wichtig, um den Stoffwechsel anzuregen. In diesem Zusammenhang greifen viele Menschen vermehrt zu Fleisch. Wenn man gerne Fleisch isst, dann ist ein aktives, sportliches Leben kein Problem. Dabei sollte man möglichst darauf achten, dass das Fleisch fettarm ist. Doch dies ist nicht der einzige Punkt, den man bedenken sollte. Heut zu Tage hat man die Möglichkeit, nicht nur reguläres Fleisch zu konsumieren, sondern sich für hochwertiges Biofleisch zu entscheiden. Wenn man sich für Biofleisch entscheidet, hat man den Vorteil, dass die Tiere in den meisten Fällen im Vergleich zum regulären Fleisch ein besseres Leben hatten. Gleichzeitig kann man sich mit hoher Wahrscheinlichkeit darauf verlassen, dass dieses Fleisch geringer belastet ist als das herkömmliche Fleisch. In der heutigen Industrie werden häufig Antibiotika und andere Medizin verwendet, damit die Tiere überhaupt die Mast überleben. Dementsprechend kann man über den Fleischkonsum die Rückstände dieser Mittel zu sich nehmen. Dies ist sicherlich nicht wünschenswert. Dementsprechend ist der Konsum von Biofleisch eine Alternative, die man ins Auge fassen sollte. Damit hilft man nicht nur seinem Körper, sondern ermöglicht auch den Tieren ein besseres Leben.

Ein schönes Biohühnchen zu Weihnachten

Das Ende des Jahres steht kurz bevor. Während vor allem die Kinder mit Vorfreude auf Weihnachten warten stellt sich wie jedes Jahr die Frage was man auf den Tisch bringt. Für uns Eltern ist dies keine leichte Frage. Wenn man sich Gedanken über das passende Essen macht dann ist es oft nicht nur eine Frage des Wünschens sondern auch eine Frage des Geldes. Gerade als Familie kann Weihnachten eine finanzielle Belastung werden. Wenn die Eltern nicht allzu viel verdienen ist es umso schwerer ein rundum gelungenes Weihnachtsfest zu feiern. Gerade beim Essen wird dies immer häufiger sichtbar.

Der Einkauf und die unterschiedlichen Alternativen

Weihnachten ist immer die Zeit von größeren Festmahlen. Gerade am Heiligabend ist es für viele Familien ein Wunsch gemeinsam etwas Wunderbares zu essen. Man möchte als Eltern seinen Kindern eine Freude machen und sie mit Leckereien überhäufen. Dabei ist vor allem das Hähnchen bei Kindern sehr beliebt. Ein Hähnchen lässt sich heut zu Tage für ein paar Euro im Supermarkt kaufen. Wenn man sich jedoch direkt auf die Suche macht stellt man sich die Frage ob es eventuell eine Alternative wär dieses Jahr ein kleineres Hühnchen zu kaufen und dafür sich an ein gutes Bio Huhn zu halten. Dafür sprechen einige Punkte. Wenn man sich für ein Bio Huhn entscheidet kann man sich sicher sein, dass das Huhn nicht aus Massenhaltung stammt. Es musste kein qualvolles Leben erleiden und wurde nicht unangemessen gemästet. Darüber hinaus wurde bei der Aufzucht auf Antibiotika und ähnliche Medikamente, wie es bei der klassischen Aufzucht üblich ist, verzichtet. Wenn einem diese Dinge wichtig sind dann ist ein Bio Huhn eine gute Alternative. Diese Alternative hat jedoch auch seinen Preis. Wenn man sich für ein ganzes Hühnchen entscheidet muss man schnell statt 5-10 Euro für ein „Normales“ Hühnchen zwischen 25-50 Euro für ein Bio Huhn zahlen. Dieser Preis erklärt sich durch das bessere Futter, die längere Aufzucht und der Verzicht auf gefährliche Medikamente. Wenn man jedoch seinen Kindern etwas beibringen möchte dann kann dieser Kauf viel mehr als nur eine Speise darstellen. Wenn man den Kindern die Umstände erklärt kann man den Kindern Respekt vor dem Leben der Tiere und dem Wert eines guten Lebens beibringen. Somit kann man nicht nur einen Gaumenschmaus an Bio Huhn genießen sondern noch etwas für das Leben weitergeben. Durch solch eine Speise bekommt Weihnachten einen tieferen Sinn. Auch wenn die Finanzen knapp sind sollte man versuchen sich an Biolebensmittel zu halten. Lieber die Menge reduzieren und dafür auf Qualität achten. Immerhin geht es um die Kinder und deren zukünftiges Leben.

In Deutschland auf Platz 1: Schweinefleisch

Die Deutschen essen am liebsten Schweinefleisch, es liegt auf Platz 1 und damit noch vor Rindfleisch. In vielen Ländern wird kaum Schweinefleisch verzehrt und in einem Viertel aller Staaten auf der Erde überhaupt nicht, was auf religiöse Gründe zurückzuführen ist. Am häufigsten werden Schnitzel, Kotelett und Filet gegessen. Schweinefleisch ist günstiger im Einkauf als Rindfleisch und stammt meist von jungen Tieren im Alter von etwa acht Monaten.

Am besten : marmoriertes Schweinefleisch aus Bio-Haltung

Schweinefleisch ist aufgrund seines würzigen und pikanten Geschmacks sehr beliebt. Frisches Fleisch sollte eine kräftige, rosarote Farbe besitzen und leicht mit Fett marmoriert sein. Mageres Schweinefleisch stammt überwiegend von durchgezüchteten Schweinen, die sehr nervös sind. Das ist ein Dilemma, denn das beste Fleisch ist leicht marmoriertes Schweinefleisch, da etwas Fett für mehr Geschmack sorgt. Im Gegensatz zum Rindfleisch braucht das Fleisch nur zwei Tage abzuhängen und kann dann zubereitet werden. Schweinefleisch liefert dem Körper wertvolles Eiweiß, Selen und Zink für die Immunabwehr und Eisen für die Blutbildung. Das Fleisch verfügt außerdem über Vitamine der B-Gruppe.

Die Haltung von Schweinen erfolgt meist in Form der Massentierhaltung. Die Tiere haben wenig Platz und stehen bei künstlicher Beleuchtung auf Spaltenböden ohne Stroh. Eine artgerechte Tierhaltung besteht nur bei der Bio-Schweinehaltung. Hier haben die Tiere Auslauf im Freien und auch in den Ställen mehr Platz. Als Futter dürfen nur ökologisch angebaute Produkte, die nicht gentechnisch verändert sind, verwendet werden. Stroh, frisches Gras oder Heu sind als Einstreu vorgeschrieben. Verboten sind leistungsfördernde Zusätze, d.h. auf schnelles Wachstum wird verzichtet.

Vielfalt in der Zubereitung von Schweinefleisch

Die Zubereitung von Schweinefleisch ist sehr vielfältig, es gibt unzählige Rezepte, die oft regionale Besonderheiten aufweisen. Man kann Schweinefleisch beispielsweise braten, backen oder räuchern. Bei der Zubereitung von Schweinefleisch im Stück wird ein Spanferkel entweder im Ganzen gebraten oder an einem Spieß gegrillt.

In der Pfanne wird Schweinefleisch als Filet, Schnitzel und Kotelett gebraten, wobei letztere oft zusätzlich paniert werden. Im Backofen zu braten empfiehlt sich bei Scheinebraten und Kassler besonders, wobei die Größe des Stücks für die Bratzeit ausschlaggebend ist. Ein Krustenbraten aus Schweinefleisch besitzt eine Schwarte, die eingeritzt wird, so dass beim Braten eine krosse Kruste entsteht. Während des Bratvorgangs übergießt man das Fleisch mit Salzwasser oder Bier, um einen Fond zu erhalten, der dann noch abgeschmeckt und angedickt wird.

Schweinefleisch in Form von Filet oder Kassler kann man in in Blätterteig, ganze Schinken in einer Hülle aus Brotteig, backen. Diese Rezept bezeichnet man als Prager Schinken. Zum Räuchern von Fleisch benötigt man einen Räucherofen, so dass meist Metzgereien oder Räuchereien diese Aufgabe erledigen. Dem Fleisch wird das Wasser durch Abreiben mit Salz und der Trocknung im Rauch entzogen. Dieser Prozess nimmt einige Zeit in Anspruch und man erhält schließlich Schinken.

Rindfleisch ist nicht gleich Rindfleisch

Rindfleisch erfreut sich, nachdem die BSE-Krise überstanden war, wieder wachsender Beliebtheit und belegt im Fleischverbrauch deutscher Bürger Platz 2 nach Schweinefleisch. Viele Menschen schätzen vor allem den kräftigen Geschmack von Rindfleisch. Vor allem Rindersteak, Roastbeef und Rinderfilet sind sehr beliebt, aber auch sehr teuer. Rindfleisch besitzt viele Vitamine, etwa A, B1 und B2, sowie B6 und B12. Das Fleisch verfügt über hochwertiges Eiweiß und Mineralstoffe, wie Calcium, Natrium, Eisen und Phosphor.

Was beim Einkauf von Rindfleisch zu beachten ist

Damit das Fleisch die typisch zarte und aromatische Konsistenz nach der Zubereitung erhält, sollten schon beim Einkauf von Rindfleisch wichtige Punkte beachtet werden. Das Rindfleisch kann auf Qualität getestet werden, hierzu schneidet man es mit einem scharfen Messer ein. Optimal ist eine glänzende Schnittfläche, die nicht matt und trocken ist. Das Fleisch sollte elastisch sein, wenn man es mit dem Daumen eindrückt.

Beim Kauf von Rindfleisch sollte die vorgesehene Verwendung beachtet werden. Es ist wichtig, ob man es kochen, braten, schmoren oder grillen möchte, denn im Handel wird sowohl das Fleisch weiblicher Jungrinder, das von jungen und älteren Kühen, als auch das von Ochsen und Bullen als Rindfleisch bezeichnet. Als Erstes achtet man auf den Geruch und die Farbe. Das Rindfleisch sollte frisch riechen und eine hellrote Farbe besitzen. Je dunkler das Fleisch ist, desto älter war das Tier. Stammt das Fleisch von jungen Rindern, sollte es also hell- bis mittelrot, feinfaserig und mager aussehen. Es ist leicht marmoriert und daher geschmackvoller und aromatischer als das Fleisch von Kälbern, da das Fett als Geschmacksträger dient.

Produktangaben zum Fleisch

Anhand der Angaben auf der Verpackung kann man auch die Qualität des Fleisches kontrollieren. Die Verkehrsbezeichnung gibt Auskunft über das jeweilige Fleischstück des Tieres, wie etwa Filet oder Bruststück. Außerdem ist ein Mindesthaltbarkeitsdatum und die Lagerungstemperatur angegeben. Mit der Loskennzeichnung auf der Verpackung läßt sich das Rindfleisch bis zum Erzeuger zurückverfolgen, befindet sich aber nur auf Fleisch, das länger als drei Monate haltbar ist.

Durch eine Etikettierung kann die Herkunft von Rindfleisch vom Aufzuchtbetrieb bis zur Verkaufstheke nachvollzogen werden. Sie ist für alle EU-Mitgliedstaaten vorgeschrieben und muss sich auch auf einzelnen Teilstücken des Rindes deutlich sichtbar befinden. Das Etikett enthält eine Referenznummer, den Geburtsort und Schlachtort und die Zulassungsnummer des Schlachtbetriebes. Zudem ist das Land, in dem das Tier zerlegt wurde inklusive der jeweiligen Zulassungsnummer des Betriebes angegeben. Besonders wichtig ist dies natürlich für Biofleisch.

Zubereitung von Rindfleisch

Vor der Verwendung muss Rindfleisch gut abhängen, schlachtfrisches Fleisch bleibt auch nach der Zubereitung zäh. Nach 3-5 Tagen ist Rindfleisch geeignet zum Kochen. Mindestens 8 Tage sind nötig, um das Rindfleisch zu schmoren oder zu braten. Einer Reifedauer bis zu 20 Tagen wird für zarte Steaks, Filets und Roastbeef empfohlen. Plant man also einen größeren Rinderbraten in der Küche, sollte man das Fleisch rechzeitig kaufen. Als Garmethoden von Rindfleisch eignen sich besonders jene, die ohne die größere Zugabe von Fett möglich sind. Möchte man größere Braten schmoren oder gekochtes Rindfleisch zubereiten, empfiehlt sich die Verwendung eines Schnellkochtopfs, der die langen Garzeiten verkürzt.

Fleisch- wie kann man es eigentlich unterscheiden?

Sie würden gerne mal Fleisch zubereiten, aber kennen sich zu wenig aus mit den Sorten von Fleisch? Hier eine kleine Einführung, die Ihnen beim Kochen helfen könnte: Fleisch kann  in rotes und weißes Fleisch unterschieden werden. Die Färbung des Fleisches ist abhängig von dem Tier, von dem es stammt. Neben der Tierart kann Fleisch auch nach dem Verlauf der Fasern unterschieden werden. Die Fasern können längs, quer oder gekreuzt verlaufen.

Orientierung – rotes Fleisch kommt meist vom Säugetier

Üblicherweise findet man in deutschen Metzgereien rotes und weißes Fleisch. Zu rotem Fleisch zählt Fleisch von Rindern, Kälbern, Schweinen, Schafen, Lämmern, Ziegen, Pferden, Kaninchen, Hirschen, Rehen, Wildschweinen und Hasen.

 

Fleisch von Geflügel ist weiß

Das Fleisch von Geflügel ist weiß . Bei weißem Fleisch gibt es zwei Kategorien.Neben Geflügel führen gut sortierte Metzgereien auch noch Wildgeflügel.

 

Als Geflügelfleisch wird das Fleisch von Truthahn, Huhn, Gans, Enten und Taube bezeichnet. Eher selten dürften Wildgeflügel auf deutschen Tellern zu finden sein. Zu Wildgeflügel zählt das Fleisch von Wildenten, Fasanen, Rebhühnern, Straußen, Perlhühnern und Wachteln.

 

Wie soll man Fleisch würzen?

Wenn Sie keine Ahnung haben, wie und zu welchem Zeitpunkt der Zubereitung man welches Fleisch würzt, fragen Sie am besten den Metzger von nebenan. Dort können Sie am sichersten sein, dass das Fleisch eine gute Qualität hat. Zudem wissen Metzger und Metzgereifachangestellte über die meisten Zubereitungsmethoden bestens Bescheid.

 

Um den Fleischgeschmack zu verfeinern können Sie es in eine Marinade einlegen. Eine Marinade enthält typischerweise drei Komponenten:

 

Als erstes ist hier die Säure (von Wein, Zitrusfrüchten, Essig oder Joghurt) zu nennen. Die Säure soll das Fleisch zart machen. Für Geflügel ist Joghurt als Säure gut geeignet, da Joghurt zarten Geschmack verleiht und Feuchtigkeit spendet. Eine zweite Komponente ist Öl. Es fungiert als Schutz vor dem Austrocknen. Die dritte Komponente sind Kräuter und Gewürze.

 

Wann Fleisch würzen und salzen?

Entweder legt man das Fleisch schon mehrere Stunden vor der Zubereitung in die Marinade ein oder man gibt Kräuter, Zitrussäfte und Gewürze erst während oder nach dem Anbraten hinzu, da andernfalls die Gefahr besteht, dass sie verbrennen.

 

Fleisch sollte entweder ganz kurz vor dem Anbraten gesalzen oder mariniert werden, oder erst nach dem Anbraten. Dies hat den Vorteil, dass Fleisch dann nicht zu viel Wasser verliert. Bei kleinen Fleischstücken, wie Geschnetzeltem, Ragout oder Hackfleisch ist es wichtig Saftverlust zu verhindern und erst zu salzen wenn das Fleisch bereits angebraten ist. Leber und Nieren werden generell erst in gebratenem Zustand gesalzen.

 

Fleisch, das vorab mit Gewürzen und Kräutern eingerieben wurde, sollte außerdem mit Olivenöl eingestrichen werden. Somit wird die Oberfläche abgeschlossen. Dadurch verhindert man, dass das Fleisch austrocknet.