Ein grandioser, Streusel-Apfelkuchen mit Bioäpfeln

Im Sommer kommt ab und zu das Verlangen nach etwas Süßem. Wenn man die Sonne genießt und sich etwas gönnen möchte, dann greift man häufig zum Eis. Eis ist jedoch nicht immer die erste Wahl. Ab und zu ist ein wunderbares Kuchenstück mit kühler Schlagsahne ein wahrer Genuss in der Sonne. Damit man auch bei diesem Genuss auf die Umwelt und vor allem auf die Inhaltsstoffe in den verwendeten Lebensmitteln achtet, ist es ratsam, sich auch in diesem Bereich für Biolebensmittel zu entscheiden. Wenn man beispielsweise einen Apfelkuchen zaubern möchte, dann kann dies mit ein wenig Aufwand zu einem wahren Renner werden. Dafür benötigt man jedoch ein paar Zutaten damit dieser Kuchen gelingt. Der Kuchen besteht dabei aus drei Bereichen: Dem Boden, der Füllung und den Streuseln für das Topping.

Insgesamt benötigt man 400g Mehl, 250g Butter, bis zu 500ml Milch, 300g Zucker, 1TL Backpulver, 2 Eier, 1 Packung Vanillinzucker, je nach Geschmack 25-85g Rosinen und eine Packung Puddingpulver in Vanillegeschmack und natürlich 1,5 Kilo Äpfel. Dabei empfehlen sich eher säuerliche Äpfel, da sie beim Backen in gewisser Weise karamellisieren und süßer werden.

Der Mürbeteig wird ganz einfach hergestellt. Bei einer Springform mit 26 cm Durchmesser nimmt man 300g Mehl, 100g Butter, 125g Zucker, 2 Eier, die Packung Vanillinzucker und den Teelöffel Backpulver. Die Zutaten werden vermischt und zu einem Mürbeteig verarbeitet. Dabei eignet sich ein Mixer mit spiralförmigen Stäben. Der Teig sollte ungefähr 45 Minuten in den Kühlschrank, damit die Konsistenz fester wird. Bei der Fülling sollte man zu Beginn die Äpfel schälen und kleinschneiden. Je nach Geschmack kann man Stücke oder Scheiben schneiden. Die Äpfel werden mit 50g Butter, den Rosinen und 50g Zucker in eine Topf gegeben und eingekocht. Dadurch soll eine dickere Masse entstehen. Nebenbei kann man bereits das Vanillepulver in einen separaten Topf geben und das Puddingpulver mit der Milch aufkochen. Anschließend lässt man den Pudding abkühlen bis zu dem Zustand kurz bevor er fest wird. Anschließend nimmt man den Mürbeteig aus dem Kühlschrank und breitet den Teig in der vorgefetteten Springform aus. Ist dieser Schritt getan wird anschließend erst der Pudding und dann die Füllung draufgegeben. Aus den verbliebenen 100g Mehl, Butter und Zucker wird ein Streuselteig hergestellt. Dieser Teig wird in Streuselform über dem Kuchen verteilt. Der beinahe fertige Kuchen kommt zwischen 50 und 70 Minuten in den vorgeheizten Ofen bei 160 Grad Ober- und Unterhitze. Die Zeitspanne ergibt sich je nach persönlichen Bräunungspräferenzen. Fertig ist ein wunderbarer Kuchen. Diesen sollte man noch gut auskühlen lassen und anschließen am Folgetag verspeisen. Viel Spaß beim Backen!

Das Geheimnis der Schokolade

Schokolade ist die süßeste Sünde der Welt. Kaum jemand kann sich ihrer Verführung entziehen. Genießt man diese, schmilzt sie förmlich auf der Zunge. Der Geschmack variiert je nach Zutaten. Mal ist er nussig, mal herb oder einfach nur cremig. Unter Beigabe von Chili kann der Geschmack zudem ein feuriges Aroma erhalten. Schokolade zählt zu den beliebtesten Süßigkeiten weltweit.

Schokolade als göttliches Geschenk

Schokolade wird aus den kostbaren dunklen Bohnen der Kakaopflanze hergestellt. Erstmalig wurde die wohltuende Wirkung von den Olmeken etwa 1.500 v. Chr. entdeckt. Der Name stammt von dem Kakaogetränk Xocolatl der Azteken ab. Sie rührten das Getränk mit Wasser an und schlugen es mit Hilfe eines Holzquirls schaumig. Das Volk der Maja war fest davon überzeugt, dass der Kakaobaum eine göttliche Pflanze wäre. Im April wurde zu Ehren des Kakaogottes Ek Chuah ein großes Fest gefeiert. Als Kakao in Europa Einzug hielt, war wegen ihrem ungesüßten, bitteren Geschmack nicht sehr beliebt. Nach Zugabe von Rohrzucker und Honig wurde Schokolade zu eine der begehrtesten Süßigkeiten. Die Kakaobohnen mussten jedoch lange Transportwege zurücklegen. Dadurch war das Naschwerk selten im Handel erhältlich. Demzufolge konnten sich nur wohlhabende Menschen die süße Sünde leisten.

Was Schokolade so verführerisch macht

Die Herstellung von Schokolade am heimischen Herd erweist sich eher als schwierig. Denn die Kunst der Herstellung stellt das Conchieren dar. Der Kakao muss über eine längere Zeitspanne fortlaufend in Bewegung bleiben. Dadurch wird sie cremig und die Geschmacksstoffe entfalten sich.

Süßigkeiten in Form von Schokolade haben eine anregende und stimmungsaufhellende Wirkung. Der Grund dafür ist das darin enthaltene Anandamid, ein Stoff, der mit Marihuana verwandt ist. Die Wirkung wird zusätzlich durch Alkaloide verstärkt, also durch Theobromin und Koffein. Die Glücksgefühle werden durch die Glukose hervorgerufen. Diese setzten Endorphine im Gehirn frei. Daher macht der Genuss glücklich und entspannt.

Sorten und Kreationen von Schokolade

Es gibt unglaublich viele Sorten von Schokolade. Es handelt sich bei den Varianten um spezielle Rezepturen und Beimischungen. Die Grundarten sind Bitter, Zartbitter, Halbbitter, Vollmilch oder die Weiße. Hinzu kommen Zutaten wie Nüsse, Früchte, Joghurt oder Alkohol. In Kombination mit Gewürzen entstehen verschiedene Geschmacksrichtungen. Darüber hinaus gibt es unzählige Pralinensorten. Zu besonderen Anlässen verschenkt man gerne die besonderen Kreationen. Schokolade ist ein allseits beliebtes Dessert. Aus verschiedenen Rezepten lassen sich zahlreiche Variationen zubereiten. Besonders beliebt sind Soßen, Pudding, Kuchen und Torten.

Knabberspaß mit Kartoffelchips

Kartoffelchips zählen zu den beliebtesten Snacks weltweit und werden in vielfältigen Geschmacksvarianten angeboten. Zu einem gemütlichen Fernsehabend oder einer guten DVD gehören Kartoffelchips, genauso wie Süßigkeiten, für viele einfach dazu. Auch auf Partys werden die Kartoffelsnacks gern nebenbei geknabbert. Da man nach dem Genuss von salzigem, schon einmal Lust auf etwas Süßes bekommen kann, dürfen Süßigkeiten keinesfalls fehlen. Die Kombination von salzigen Knabbereien mit Süßigkeiten bringt gleich doppelt soviel Genuss.

Kartoffelchips – beliebte Sorten

Für jede geschmackliche Vorliebe gibt es die richtige Sorte Kartoffelchips. Besonders gern gegessen werden die Kartoffelchips mit Paprika, Käse oder Essig. Immer beliebter werden aber auch Sorten wie Sour Cream & Onion oder Thai-Chili. Wer es gerne exotisch und scharf mag, für den sind Wasabi-Chips ein tolles Geschmackserlebnis. Zudem interessieren sich Konsumenten zunehmend für Bio-Kartoffelchips, die in schonenden Verfahren hergestellt werden. Sie sind erhältlich in Reformhäusern, Bio-Lebensmittelläden und verstärkt auch in Supermärkten.

Kartoffelchips als Zufallskreation

Es ist wohl dem Zufall zu verdanken, dass Kartoffelchips überhaupt hergestellt werden. Am 24. August 1853 beschwerte sich ein wohlhabender Gast in dem Hotel Moon Lake Lodge im US-amerikanischen Saratoga Springs beim Koch George Crum immer wieder über zu dicke Kartoffeln. Irgendwann waren die Kartoffeln so dünn, dass sie sich nicht mehr mit einer Gabel essen ließen. Der Gast war begeistert und Crum nahm seine Kreation als Saratoga Chips in die Speisekarte auf. Seine Schwester ließ eines Tages bei der Zubereitung eine dünne Kartoffelscheibe in heißes Fett fallen. Mit dem Ergebnis war Crum mehr als zufrieden. Er bot die Kartoffelchips im Restaurant an.

Das macht die Kartoffelchips so lecker

Wenn man erst einmal eine Tüte Chips angerissen hat, fällt es den meisten schwer, sie nicht leer zu machen. Doch was macht die Kartoffelchips eigentlich so unwiderstehlich? Die Kartoffelsnacks enthalten außer Pflanzenöl und Salz auch Gewürze wie Paprika, Aromastoffe und Geschmacksverstärker. Sie werden in dünne Scheiben geschnitten und anschließend in Öl frittiert. In Verbindung mit den Gewürzen bekommen die knusprigen Chips ihr verführerisches Aroma. Jedoch sollte man mit dem Genuss sparsam umgehen. Denn leider haben die beliebten Snacks viele Kalorien. Ab und zu kann man sich ruhig ein paar Chips gönnen.

Die Schattenseite der Schokolade

„Süßes oder Saures“ raunt es einmal im Jahr hinter geisterhaften Masken hervor, wenn man die Tür öffnet. Leider sind nicht immer Gummitiere, Schokolade oder andere Süßigkeiten im Haus.

Kinder (und nicht nur die) lieben Süßigkeiten. Produkte aus Schokolade stehen ganz besonders hoch im Kurs. Doch Süßigkeiten wie Schokolade, Haribo und Co sollten nur in Maßen konsumiert werden. Nicht nur Übergewicht, auch Mangel an wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen können die Folge sein eines übermäßigen Verzehrs an Süßigkeiten.

Kinder sind eine wichtige Zielgruppe für die Süsswarenindustrie. Das sieht man an der Vielfalt der Angebote für Kinder. Denken Sie doch mal an Kinder Schokolade, Überaschungseier mit kingerechten Überraschungen, Spielerfotos im Schokoriegel. Aber auch die bunten Verpackungen von Süßigkeiten ziehen Kinderaugen und -hände magisch an. Häufig sind Süßigkeiten in Supermärkten an den Stellen aufgebaut, wo sich Kunden lange aufhalten. Typischerweise direkt kurz vor der Kasse.

Das Pausenbrot landet im Mülleimer und vom Taschengeld gibt’s Schokolade

Insbesondere für Kinder ist es wichtig, dass ein großer Anteil des Energiebedarfs durch Lebensmittel gedeckt wird, die wichtige Nährstoffe (Vitamine, Mineralstoffe, Eiweiß) enthalten. Der Körper von Kindern ist noch nicht ausgewachsen und noch nicht vollständig entwickelt. Daher sollten Eltern versuchen, ihre Kinder zu einem maßvollen Konsum von Süßigkeiten zu erziehen.

Der kindgerechte Süßigkeitenschrank: Schokolade raus und natürlich gesüßte Produkte rein

Ein gutes Vorbild zu sein ist der erste Schritt. Andernfalls fühlen sich Kinder ungerecht behandelt und wollen erst recht haben was ihnen (angeblich in rauen Mengen) zusteht. Wenn keine Süßigkeiten zu Hause sind, denken Kinder (und Eltern) seltener daran, dass sie jetzt gerade gerne etwas Süßes essen würden.

Schokolade zu naschen oder Süßigkeiten zu essen, sollte allerdings auch nicht tabuisiert werden.

Eine gute Alternative könnte es sein, Kindern natürliche Süßen wie Bio-Lakritz, Bananenchips und Vollkornkekse oder mehr Obst anzubieten. Die Produktpalette von Haribo könnte durch Gummibärchen ersetzt werden, die aus pflanzlicher Gelantine (bspw. Agar-agar) und möglichst mit natürlichen Süßstoffen hergestellt wurden.

Nach einer Weile gewöhnt sich der Gaumen an die andere Süße und bevorzugt sie sogar.