Wein aus biologischem Anbau

Ein genussreicher Abend mit feinem Essen, dazu passt hervorragend ein Glas vom spanischen Rotwein, vornehmlich ein klassisch fruchtiger Rioja, mindestens zwei Jahre im Eichenfass gereift. Das tut gut, entspannt und bringt ein Stückchen Urlaub zurück. Noch kraftvoller ist der Englora, aus der Region Montsant. Der beliebte Ribera wiederum besticht mit seinen fast süßen Tanninen.

Biologisch kontrollierter Anbau

Konsumenten fragen immer mehr nach biologischem Rotwein Spanien. Allein die natürliche Bodenbeschaffenheit macht einen Unterschied im Geschmack der reifen Trauben. Fahren keine schweren Geräte zwischen den Reben, bleibt der Boden locker. Regenwürmer und andere Erdbewohner sorgen für die Belüftung der Wurzeln. Erst dann kann der richtige Boden für die angepflanzte Rebsorte das an Mineralien und Spurenelementen hergeben, was in ihm steckt.
Der biologische Anbau bedeutet Arterhaltung und Vielfalt. Weinbauern, die ihre Reben nach biologischen Richtlinien anbauen, achten darauf, dass auch alte regionale Rebsorten gepflegt werden und nicht in Vergessenheit geraten. Viele dieser Rebsorten sind weniger anfällig für Krankheiten. Zur vorbeugenden Pilzbehandlung werden natürliche Nützlinge und von Hand auszuführende Maßnahmen eingesetzt. Das erhöht den Arbeitsaufwand, der Ertrag ist oft geringer als bei hochgezüchteten neuen Rebsorten – dennoch lohnt sich die biologische Anbauweise, weil sie die Umwelt und Klima schont. Die Qualität des Weines hat aber nichts mit der Anbauweise zu tun.

Limitierte Zutaten

Die Basis aller Weine sind die vielen unterschiedlichen Rebsorten mit ihren Trauben. Die Früchte müssen gut sein, damit ein guter Wein zustande kommt. Darüber hinaus sind die Zutaten streng geregelt. Um das Gütezeichen einer Region zu bekommen (zum Beispiel D.O.C.), dürfen nur Trauben verwendet werden, die in der betreffenden Region zugelassen sind – und das nur in einer bestimmten Zusammensetzung. Werden regionsfremde Reben verwenden, darf der Weinbauer das regionale Gütezeichen nicht auf seinen Etiketten verwenden. Mazuela und Tempranillo sind zum Beispiel ganz typische Rebsorten für Spanische Weine in der Region Rioja und Katalanien.

Auf Fair Trade achten

Wenn wir von Nachhaltigkeit in der Produktion sprechen, dann geht es in erster Linie um Bio Lebensmittel, über die wir hier schon ausführlich berichtet haben. Doch wenn wir den Begriff etwas ausdehnen, dann fallen auch viele weitere Dinge unter diesen Mantelbegriff der Bio Produkte. Hierzu gehören neben den Lebensmitteln auch Dinge wie Kleidung und Genussmittel. Dabei spielt nicht nur die ökologisch einwandfreie Herstellung eine wichtige Rolle, sondern auch die Frage nach den ethischen Grundsätzen, die in dem herstellenden Unternehmen herrschen. Bei Kleidung ist beispielsweise immer noch – selbst heute – Kinderarbeit ein wichtiges Thema, bei dem man sehr sensibel sein sollte. Dies gerade auch vor dem Hintergrund der Lebens- und Arbeitsbedingungen, die in solchen Unternehmen herrschen.

Auch wenn es hier vordringlich um Lebensmittel geht, darf das Thema auf keinen Fall unter den Tisch fallen. Oft denkt man, dass Kinderarbeit keine Rolle spielt, wenn man auf die Produkte bekannter Marken zurückgreift, diese sollten ihre Produktion schließlich auf solche Missstände kontrollieren. Das Problem hier ist, dass die Herstellung selbst meist von Subunternehmern in Asien übernommen wird. In dem Unternehmen, das den Auftrag vergeben hat und das letztlich das Markenlabel auf die Kleidung klebt, wird oft nicht hinreichend geprüft, ob der Subunternehmer unter einwandfreien Bedingungen produziert. Die Profite, die die Herstellung billiger Kleidung verspricht, sind einfach zu groß, als dass ein größeres Interesse daran besteht, soziale Faktoren stärker in die Planung mit einzubeziehen. Das gilt selbstverständlich nicht für alle Unternehmen, die Sensibilität bezüglich dieses Themas ist unzweifelhaft gewachsen, aber dennoch sollte man verstärkt beim Einkauf darauf achten, dass nicht nur unter ökologisch, sondern auch ethisch einwandfreien Bedingungen produziert wurde. Dafür stehen Fair Trade Siegel, über die man sich schnell und einfach online informieren kann.

Auf gesundes Olivenöl achten

Wenn es ans Kochen geht, dann fällt der Griff ins Bio Regal nicht schwer: Nach ökologischen und nachhaltigen Gesichtspunkten angebautes Gemüse sind den konventionell hergestellten Verwandten in Punkto Verträglichkeit überlegen. Außerdem schmeckt es auch ganz einfach besser. Doch gehört ja nicht nur Gemüse zum Leben dazu, sondern auch anderes, wie Fleisch (außer vielleicht bei Vegetariern). Möchte man sich aber etwas in der Pfanne machen, gehört auch Öl dazu. Über dieses macht man sich in aller Regel wenig Gedanken, aber man sollte sich vergegenwärtigen, dass auch dieses auf Pflanzen hergestellt wird, wie beispielsweise Oliven, Sonnenblumen oder Raps. Auch hier wird sehr stark zwischen konventionellem und ökologisch einwandfreiem Anbau unterschieden, so dass man auch beim Öl auf das Prädikat Bio achten sollte. Bio Olivenöl weist gegenüber „normalem“ Olivenöl einige entscheidende Vorteile auf. Dies gilt insbesondere dann, wenn man das qualitativ hochwertigere und daher teurere kaltgepresste Öl bevorzugt, in dem noch die meisten Vitamine und Geschmacksstoffe der Oliven enthalten sind. Im Gegensatz zum raffinierten Öl kann es beim kaltgepressten Öl leicht passieren, dass sich im ÖL einige Schadstoffe verbergen, da bei der Herstellung keine Wärme zugeführt wird. Hier sticht natürlich dann die Bio Qualität heraus, bei der auf Pestizide und sonstiges verzichtet wird. Dadurch sinkt die Schadstoffbelastung stark und man kann ´mit wesentlich besserem Gewissen zum gesunden, kaltgepressten Öl greifen. Wermutstropfen ist einzig, dass das kaltgepresste Öl sich nicht so lange hält, wie das raffinierte Öl. Doch wenn man es zügig verbraucht, dann stellt dies kein wirkliches Problem dar.

Bio für Naschkatzen

Vielen Menschen ist in den letzten Jahren die vermehrte Präsenz von Bioprodukten aufgefallen. Der Trend zurück zur Natur und zu einem ökologischen Anbau in Form von Bioprodukten ist auf dem aufsteigenden Ast. Die Menschen sind wieder bereit mehr für Lebensmittel zu zahlen, wenn sie sich sicher sein können, dass der Anbau weder der Natur noch dem Menschen schadet. Dabei gibt es Bioprodukte in der gesamten Industrie.

Angefangen von Fleisch, über Obst bis hin zu Getränken werden in den Supermärkten immer mehr Bioprodukte angeboten. Dies ermöglicht es immer mehr Menschen Bioprodukte zu kaufen ohne auf ihre gewohnten Lebensmittel wie Softdrinks oder ähnlichem zu verzichten. In den letzten Jahren hat zum Glück auch die Auswahl an Bio Confiserie zugenommen. Dies ist eine wunderbare Nachricht für alle Naschkatzen.

Zu Beginn der Biorevolution gab es hauptsächlich Obst und Gemüse die mit dem Biosiegel verziert waren. Zu diesem Zeitpunkt war es schwer ein grünes Gewissen beim Naschen zu haben. Durch den wachsenden Biomarkt und die wachsende Nachfrage nach den unterschiedlichsten Bioprodukten gibt es heut zu Tage eine wirklich große Auswahl an unterschiedlichen Leckereien. Bei meinem letzten Einkauf habe ich sogar ein Bio Glücksschwein gesehen. Ich war wirklich froh über diese Entwicklung, da ich ein echter Marzipanfan bin. Ich habe mir vor lauter Freude gleich vier dieser Glücksschweine geschnappt und mit meinen anderen Einkäufen in den Einkaufskorb getan. Nachdem ich zu Hause angekommen war habe ich meinem Freund direkt so ein Glücksschwein angeboten. Er hat sich sehr über dieses gefreut und hat sich gewundert warum ich mich so freue. Bisher hatte er jedes Bioprodukt abgelehnt aber nach dem Genuss dieses Glücksschweins konnte ich seine Meinung bezüglich Bioprodukte ändern. Was so ein kleiner bisschen von einem Glücksschwein doch ausmachen kann.

Ein Surftipp für Bio-Freunde

Der Trend zur Nachhaltigkeit besteht in der Gesellschaft ganz klar. Dies sieht man nicht nur daran, dass verstärkt auf erneuerbare Energien gesetzt wird, sondern auch, dass beim Einkaufen viel bewusster vorgegangen wird: Bei Kleidung achtet man darauf, dass sowohl unter ökologischen als auch unter sozialen Gesichtspunkten einwandfrei hergestellt wird und bei den Lebensmittel ist es wichtig, dass diese nahhaltig und biologisch angebaut wurden: Kein mit Pestiziden belastetes Obst vom konventionellen Bauern, sondern Gutes und Gesundes soll es sein. Leider fällt es nicht leicht, immer den Überblick zu behalten, denn die Lebensmittelindustrie hat die Zeichen der Zeit natürlich erkannt und setzt – zumindest in der Werbung – verstärkt nachhaltige Akzente. Leider bleibt es oft auch bei den Versprechen der Werbung. Gerade hat in den Medien ein Tee für Kleinkinder sehr viel Aufsehen erregt. Der Grund: Der als gesund angepriesene Tee bestand im Wesentlichen aus Zucker. Wohl kaum das richtige Getränkt für kleine Kinder. Doch welche Lebensmittel sind nun tatsächlich bio und bei welchen ist es nur das Aussehen? Tipps und Hinweise dazu lassen sich im Internet finden. So gibt es auf www.bionews24.de viele Beiträge in denen auf aktuelle Entwicklungen eingegangen wird, so dass man hier die Übersicht behalten kann. Daneben finden sich auch interessante Artikel zu anderen Bereichen dieses Themas, so zum Beispiel die Vor- und Nachteile eines EU-weiten einheitlichen Biosiegels. Nur mit aktuellen Infos kann man sich auch tatsächlich, wie man es ja möchte, gesund ernähren und fällt nicht auf die schönen Bilder der Werbung herein.

Bei Bio-Lebensmitteln genauer hinschauen

Wer in der heutigen Zeit gesund und ausgewogen essen möchte, sollte dabei natürlich auch die Bio-Lebensmittel mit in seinen Speiseplan einbinden, weil er auf diese Weise ungesunde Mastmethoden umgeht und nachhaltig hergestelltes Fleisch sowie Gemüse und Obst bekommt. Trotzdem ist es wichtig, sich die verschiedenen Bio-Produkte genauer anzuschauen, denn nicht überall, wo „Bio“ drauf steht, muss auch zwangsläufig „Bio“ drin sein. Hin und wieder nutzen Anbieter solche Bezeichnungen nämlich auch nur, um über höhere Preise das Girokonto der Verbraucher zu belasten und sich selbst eine größere Gewinnspanne zu beschaffen.
Bio bedeutet nicht zwangsläufig gesund

Auch wenn bei Bio-Anbietern in der Regel auf Pestizide verzichtet wird und die Viehzucht besser für die Tiere ist, muss das nicht zwangsläufig heißen, dass Bio-Produkte stets gesund. So kann eine Tiefkühlpizza mit entsprechender Bio-Bezeichnung trotzdem Dickmacher enthalten. Gerade hier wird mit einer solchen Auszeichnung werbetechnisch versucht, dem Fast-Food in der Wahrnehmung der Kunden eine gesunde Note zu verpassen. Dies ist für die Anbieter sogar völlig legal möglich, weil die Ansprüche an ein „Bio-Produkt“ nicht sonderlich hoch ausfallen. Gerade deshalb ist es wichtig, sich die einzelnen Produkte auch bei einer Bio-Auszeichnung genau anzuschauen, um letztlich nicht die eigenen Pläne einer ausgewogenen Ernährung zu durchkreuzen.
Kontrollierte Anbieter stehen für besonders nachhaltige Lebensmittelproduktion

Da die gesetzlichen Anforderungen an eine biologische Produktion nicht sehr hoch sind, können sich auch Lebensmittelerzeuger „Bio-Hersteller“ nennen, deren Produktionsprozess eigentlich nur sehr wenig mit nachhaltiger Landwirtschaft zu tun hat. Aus diesem Grund sollte man darauf achten, dass die Hersteller entsprechend kontrolliert werden. So sollte ein echter Öko-Anbieter auf den Einsatz von Pestiziden verzichten und die Lebensmittel möglichst in ihrem ursprünglichen Zustand belassen, was natürlich auch in Bezug auf die Tierfütterung viele Einschränkungen mit sich bringt.
Mit Öko-Produkten eine gesündere Ernährung genießen

Sollte man letztlich tatsächlich echte Öko-Produkte kaufen, bringt dies gleich mehrere Vorteile mit sich. So kann man von nahezu unbelasteten Lebensmitteln profitieren, erhält oftmals einen angenehmeren Geschmack und kann zudem auch noch dafür sorgen, dass die Nachfrage nach solchen Produkten angekurbelt wird. Auf diese Weise können Bio-Produkte mit der Zeit nämlich günstiger produziert werden, was sie für mehr Menschen erschwinglich macht. Aus diesem Grund überwiegen die Vorteile einer solchen Lebensweis, wobei man jedoch nicht blind alles kaufe sollte, was die Bezeichnungen „Öko“ oder „Bio“. Informieren Sie sich vorher umfassend über eine solche Form der Landwirtschaft und freuen Sie sich auf tolle Lebensmittel!